Baby Steps

20131215

Der Sieg gestern Abend über die Atlanta Hawks im heimischen Madison Square Garden war die beste Leistung von Team Woodson in dieser Saison, da es sich um einen ernstzunehmenden Gegner handelte. Vergessen wir die Siege über ein angeschlagenes Brooklyn und gegen Orlando mal. Die Hawks sind das drittbeste Team der (zugegeben schwachen) Eastern Conference und gewinnen ihre Spiele ganz klassisch mit Team-Basketball und Ball Movement.

Im Angesicht der Back-to-Back Situation für Team Woodson (auch Atlanta spielte am Freitag Abend) ging der mentale Sieg in meinem Kopf an die Hawks. Gerade deswegen war das Spiel gestern so erfreulich. Wenige haben vor der Partie auf die angeschlagenen, desolaten New Yorker gesetzt. Einige prägnante Elemente haben jedoch den Ausschlag zu Gunsten Team Woodson gebracht. Schauen wir also mal, wie das aussah.

Mittlerweile kristallisieren sich einige gravierende Unzulänglichkeiten im Spiel von Team Woodson heraus. Waren wir vor vielen Wochen noch in der Situation, den Wald vor Bäumen nicht zu sehen, erkennt man bei der Mannschaft langsam einen Trend. Auch wenn mir die Defense im letzten Jahr streckenweise gut gefallen hat – New York gewann die Spiele aufgrund der grandiosen Offense. In dieser Saison ist die Defense schwacher (teilweise liegt dies an Chandlers Ausfall) während die Offense komplett den Bach hinunter geht. Das Ball Movement schwankt (Best Case) bzw. ist nicht existent, die Spielgeschwindigkeit ist auf einem Rekordtief, die Offensive über Isolation leicht ausrechenbar. Mit dieser Basis erzielt Team Woodson wenig Fast Break Punkte, wenig einfache Punkte und wenig Freiwürfe, da die Offensive steht und irgendwann ein schwacher Mitteldistanz Richtung Korb abgefeuert wird.

Mike Woodson ist es in dieser Saison bisher noch nicht gelungen, diesem Kader eine Identität zu verpassen. Seine Arbeit basiert auf der Hoffnung, dass J.R. zur Leistung aus der vergangenen Saison zurückfindet, Shumpert die wenigen Würfe, die er bekommt auch alle trifft und Amar’e Stoudemire ausschließlich im Post-up punktet. Kreativität ist nicht Woodsons Stärke, der sehr lange braucht, um die positiven Fähigkeiten seiner Spieler besser zu nutzen. Vieles davon liegt am Point Guard Play. Raymond Felton ist bisher ein Desaster, Beno Udrih wirkt, als hätte man ihn gestern Nacht von den Bahamas eingeflogen und Pablo ist der Einzige, der die notwendigen Aspekte eines Aufbauspiels mitbringt. Auf Basis dessen ist es also nachvollziehbar, dass das Management nach einem Point Guard Ausschau hält, der „das Ruder rumreißen kann“. Um die Katze mal gleich auf den Tisch zu setzen … Team Woodson ist keinen Lowry von den Eastern Conference Finals entfernt. Kein (realistischer) Trade wird der Franchise in dieser Saison die Möglichkeit geben, die hoch gesteckten Ziele zu erreichen. Insofern war es ein positives Zeichen, dass James Dolan zu einem Paket, das entweder Shump, Hardaway oder den 2018 1st Rounder beinhaltet, NEIN sagt. Kyle Lowry ist der 20st bis 25st-beste Point Guard dieser Liga, in seinem letzten Jahr und absolut nicht mehr in Toronto erwünscht. Gibt man dafür einen Iman, Tim oder Pick ab? Nur um dann vor der Entscheidung zu stehen, Lowry im Sommer entweder ziehen zu lassen oder zu verlängern? Sein Vertrag würde deutlich über 2015 gehen. Und schon hat man einen weiteren Konflikt auf der Point Guard Position (und im Salary Cap) für die kommenden Jahre kreiert. Team Woodson sollte also – ungeachtet der Trade-Gerüchte – die nötige Hilfe aus eigener Kraft schöpfen.

In der gestrigen Partie (wie auch kurzzeitig in Boston) scheint Woody seinen Gameplan tatsächlich zu ändern. Mit der Einsetzung von Pablo Prigioni in die Starting Five ist die Ballbewegung zurückgekehrt. Team Woodson hat positive Akzente gezeigt, die in meinen Augen nun in jeder Nacht zum Gameplan dazugehören sollten.

1. Die Bewegung des Balls und der Spieler

Team Woodson stagniert in der Offense viel zu oft. Gerade gegen ein Team wie die Hawks (a.k.a. Mini-Spurs) war dies deutlich sichtbar. Die fünf Spieler auf dem Platz sind zu häufig im Stillstand, schauen dem ballführenden Spieler zu und stellen sich gegenseitig kaum Screens. Als Resultat initiieren die Spieler nach 14 Sekunden ein Spielsystem, was meist in einem ungünstigen Wurf endet. Bestimmte Aufstellungen kontern diesen Trend in den letzten beiden Partien. Pablo und Bargnani beginnen langsam zu klicken. Viel mehr Pick & Pop Action als noch zuvor. Wirft Woodson Melo in den Mix so sieht man, dass durch Pablos Spiel das Feld breit gezogen wird, die Spieler in der Bewegung angepasst werden, schneller eine Entscheidung treffen und so mehr Platz entsteht. Etliche Male sahen wir gestern ein Pick & Pop und Block stellen abseits des Balls, was Bargs völlig frei auf Höhe der Freiwurflinie ließ. Das sonst so schlechte dritte Viertel war für Team Woodson gestern pures Gold.

2. Pick & Roll / Pop mit Amar’e

Kaum jemand ist derzeit glücklicher über STATs Leistung als ich. Seit seiner Ankunft in New York liebe ich Amar’e für sein Spiel und seinen Charakter. Ein Athlet, der unglaublich viel Pech in seinem Leben hatte, jedoch stets motiviert rehabilitierte und sich in den Dienst der Mannschaft stellte. Stoudemire ist der einzige Lichtstreif am Horizont – und dies mit einem eindimensionalen Spiel. Woodson weiß (wie bei Bargs) nicht, wie er Amar’e am besten einsetzen soll. Zaghafte Pick & Roll Action resultiert fast immer in etwas positivem. STAT reißt Lücken bzw. ist in der Lage, seinen Midrange Jumper auszupacken.

Beginnt Team Woodson einen Angriff mit Pick & Roll über Amar’e oder Pick & Pop mit Andrea, ergeben sich im Spiel sehr viele Räume, die vor allem Carmelo aus der Bewegung abseits des Balls dann nutzen kann. Stellt man dann noch Shumpert oder Hardaway in die Ecke für den Distanzwurf, hat man plötzlich eine Offense, die funktioniert, variantenreich ist und hochprozentige Wurfpositionen kreiert. Dies sah man teilweise in Boston, dies sah man gestern gegen Atlanta.

3. Defense

Die Rechtfertigung, dass Tyson Chandlers Verletzung essentiell für die Defense der Mannschaft ist, haben wir lange hingenommen. Je mehr Spiele Team Woodson allerdings verlor, desto klarer wurde, dass keine Philosophie und kein teamweites System vorhanden ist. Perimeter-Verteidiger wie Shumpert oder Hardaway machen nicht die Mitte zu, Help the Helper existiert nicht während vor allem Iman und Tim mehr auf den Ball schauen und ihren Gegner damit aus den Augen verlieren. Niemand kann mir erzählen, dass die nicht an den Vorgaben des Coaching Staffs liegt. Chandlers Fehlen in der Mitte ist gravierend, die Unzulänglichkeiten in der Defense sind jedoch hausgemacht.

Gestern Nacht sahen wir leichte Ansätze der Defense aus dem letzten Jahr. Passwege wurden schwer gemacht, am Ball wurde aggressiver verteidigt, vor allem in der ersten Halbzeit stand man den Schützen der Hawks gut auf den Füßen. Vor Jeff Teague hatte ich am meisten Angst. Jeff Teague fand gestern kaum statt. Diese Intensität kann auch ohne Chandler gebracht werden. Sie muss allerdings in ein Konzept gegossen werden, welches der Coaching Staff Nacht für Nacht vorbetet.

4. Das Ende einer Romanze?

Mike Woodson scheint endlich etwas strenger mit J.R. Smith umzugehen. Nach dem Vorfall in Boston und der schlechten Leistung gestern (gepaart mit Tim’s guten Spiel) scheint Smith nun an der kurzen Leine zu sein. Gepredigt haben wir es seit dem Sommer. J.R. zu verlängern war richtig, im die Schlüssel zur Farm in die Hand zu drücken, falsch. Ob die Sanktionen des Coaches nun nachhaltig sind, muss zunächst abgewartet werden. Fakt ist jedoch, dass das Spiel ohne J.R. und mit Tim bzw. Amar’e weit besser funktioniert.

In den letzten zwei Wochen wurde viel über Trades bzw. das Schicksal des Coaches philosophiert. In meinen Augen wäre die Entlastung von Woodson OHNE das Finden eines sehr guten Coaches nicht wirklich hilfreich. Ich möchte keinen Jörg Berger, ich möchte einen Jürgen Klopp. Ein Coach, der das Talent der jungen Spieler erkennt und auf lange Sicht fördert. Ein Allan Houston wäre eine Katastrophe. Die Übergabe des Amts an Darrell Walker oder Herb „Spy“ Williams ebenfalls.

Ich erkenne, warum das Front Office nach Trades Ausschau hält (und ich rede nicht von diesem wenig sinnvollen Chandler für Gasol Trade). Man glaubt an die Playoffs in dieser Saison und will die Löcher abermals mit Spielern wie Kyle Lowry stopfen. In den Playoffs hätte man gegen Indiana, Miami und selbst Brooklyn keine Chance. Insofern sollte man also weiterhin an den Stärken der Mannschaft arbeiten und sehen, was man hat. Kein Trade wird dieses Team nach oben katapultieren. Und Ansätze sind erkennbar.

Es bleibt abzuwarten, ob das Management den Finger vom Abzug nehmen kann und ruhig bleibt. Ich sehe derzeit keine Alternative zu Mike Woodson. Alle Assistant Coaches der Spurs sind mittlerweile Heads und Brad Stevens wird nach seinem Coaching Gig Präsident der Vereinigten Staaten. Solange man also keinen richtig guten Kandidaten in der Hinterhand besitzt, wäre der Rauswurf Woodsons nicht sonderlich förderlich.

Was meint ihr? Könnte Coach X zu diesem Zeitpunkt in kürzester Zeit etwas zum positiven wenden?

 

Dezember 15th, 2013

11 Responses to “Baby Steps”

  1. Andreas sagt:

    Nein. Klares nein. Ein Wechsel wäre möglicherweise ein Signal, so wie man es aus den Fussball-Ligen dieser Welt kennt. Ein, zwei Siege… dem neuen Antrieb geschuldet… aber dann gehts wieder zurück in die alten Muster. Anders wäre das hier auch nicht. Ich bin ratlos was diese Frage angeht… zumal keiner der „guten“ sich das antun würde.

    STAT. Der Leuchtturm im Dunkel. Zeit seiner Anwesenheit in NY ein Beispiel für Einsatz und Willen. Gäbe es doch nur mehr von seiner Sorte. Chandler / Gasol ??? Seit wann das denn? Echt? Was soll das denn bringen?? Dieses Thema stresst mich!



  2. thortsch-mann sagt:

    Zur Trainerdiskussion: Da bin ich Deiner Meinung, Rob. Wer sollte es machen? Houston wäre purer, unsinniger Aktionismus. Ich glaube auch, dass Woody mittlerweile tatsächlich ein paar Sachen erkannt hat. JR auf die Bank war schonmal wichtig. Auch Pablo könnte ja seine Position behalten, wenn Felton wieder fit ist.
    A propos Pablo. Die Offense gefällt mir deutlich besser mit Ihm. Klar ist er keine 25 Jahre mehr und keine Scoring Maschine, aber der Ball läuft und man erkennt deutlich mehr Struktur. Sein Pick&Roll/Pop mit Barnagni läuft und auch das mit Stat kann sich sehen lassen (bitte öfters!)
    Tim Jr. auch mit guter Leistung. Wenn er noch ein wenig überlegter spielt, kann aus dem ein richtig guter werden. Warum spielt Meta so wenig. So schlecht war das gezeigt von ihm nicht.

    Chandler gegen Gasol!? Nein! Und Lowry für den Preis!? Auch ein nein!

    Wenn alle Verletzten wieder an Bord sind, können wir vielleicht an die .500er Marke kratzen. Mehr ist mit dem Team aber leider nicht drinnen, das sollte jedem klar sein. Aber für den Divisiontitel könnte das ja reichen. Traurig, aber who cares!?



  3. Derek Harper sagt:

    Eine Anmerkung nur: Bitte keine Verunglimpfung von Jörg Berger, den Mann, der sogar die Titanic gerettet hätte. „De mortuis nihil nisi bene!“

    Ansonsten Zustimmung.



  4. Lence Laroo sagt:

    Ich stimme dir auf jeden Fall zu Rob, was die Möglichkeiten für diese Saison betrifft und einen Jörg Berger brauchen wir auch nicht in der NBA, da kein Abstieg, also auch da, agreed!

    Ich sehe es wie du, was die Verbesserungsmöglichkeiten anbelangt, wir sind mehr oder weniger geschlagen mit dieser Truppe + Coach. Ein Punkt der mich zur Zeit frustriert, da man sich wenig an solchen Spielen wie gegen ATL erfreuen kann, ohne im darauffolgenden Spiel den nächsten Nackenschlag zu bekommen. … Aber damn das sah gegen die Hawks richtig nach BBall aus 😀

    Im Sommer sollte man dann schon schauen, ob man nicht einen Thibs (da unzufrieden mit Management) oder JVG bekommen kann. Auf jeden Fall einen bei dem sich die systemische Frage nicht stellt.

    Sonst noch was? Ach ja STAT !!! Da freuen wir uns glaube alle zusammen drüber oder?

    Auf jeden Fall vielen Dank, dass du hier das Fort hältst und den Blog noch nicht aufgelöst hast Rob !
    Aber noch ist ja Shump ein Knick 😉

    PS: Thumps up Mr. Dolan für die richtige Entscheidung! (Hätte nicht gedacht mal so etwas zu tippen)



  5. K-Mart sagt:

    Zu den Tradegerüchten: es kursieren Ideen wonach man Chandler + Shumpert + Smith nach LA schicken könnte und dafür Gasol + X zu bekommen. Klingt im ersten Moment gruslig, könnte aber unsere Knicks in eine sehr gute Position in der nächsten Offseason bringen. Der Vertrag von Gasol ist dann nämlich ausgelaufen, man hat die dicken Verträge von Smith und Cahndler los und jetzt kommt die Kirsche auf der Sahne: Sollte STAT seine Form verletzungsfrei halten oder sogar steigern können, findet man vielleicht doch jemand für einen Trade. Damit hätte man mit einem Schlag einen großen Batzen Cap-Space. Entweder reicht das scho um Melo das bleiben zu versüßen oder er geht ebenfalls und man hat noch mehr Geld zur Verfügung. Dann könnte man zumindest gravierende Änderungen vornehmen. Das ganze steht und fällt natürlich mit dem Loswerden von STAT. Ein nicht unriskantes Spiel, könnte aber für einen großen Impact sorgen. Natürlich blutet mir das Herz Shumpert und Chandler, die ich beide äußerst schätze, abzugeben, aber ich seh sonst keine Perspektiven und ohne Shumpert nehmen die Lakers Smith nicht.
    Bleibt im Moment aber alles Utopie und Spekulation, für sehr warscheinlich halte ich dieses Szenario nicht, aber durchaus im Bereich des Möglichen



  6. Knickson sagt:

    Zwei Dinge verstehe ich nicht:

    1.) Wie kann man es zulassen, dass der Gegner bei 6 Sekunden auf der Uhr einen freien Layup erhält?!

    2.) Warum verdammt nochmal nimmt Melo kein Timeout bei 6 Sekunden Restzeit????!!!!!!

    Zu dumm, um zu gewinnen.



  7. Lence Laroo sagt:

    Was für ein beschissenes Ende !!!

    Knickson da gibts nix zu verstehen … just a Melo brainfart!

    Das hätten wir sowas von gewinnen können, mit Pablo *seufz* wär das missmatch gegen Beal (wahrscheinlich hätte Shump ihn dann verteidigt) nicht da gewesen. Aber selbst ohne Pablo war das absolut gewinnbar … schade. Naja wenigstens haben sie an das Hawksspiel angeknüpft, die D viel besser gegen die Penetration und das PnR. In der Offense weiß man zu punkten und das Ballmovement war da … sogar JR ist auferstanden aus Ruinen.

    Bin gespannt wie Woodson jetzt das Problem auf der 1 löst. Ob er wirklich mal Murry ranlässt, oder einen Mix aus Beno, Shump und Melo bevorzugt. Ich kann ehrlich gesagt nicht einschätzen was uns mehr hilft, aber ich würde gern Shump mehr auf der 1 sehen, einfach um ihn mehr ins Spiel einzubinden und evtl. verhilft ihm das offensiv zu mehr confidence etc. .



  8. Lence Laroo sagt:

    Zum Ende nochmal: Lese gerade, dass Woodson das auf seine Kappe nimmt und vergessen hat nen timeout zu nehmen?!? Just a Woody brainfart? Aber ich hab schon genug Spieler instinktiv das timeout nehmen sehen, vor allem wie er übers Feld trottet, hat denn keiner die Uhr im Blick gehabt??? Also dann wohl ein kollektiver brainfart … na wer sichs leisten kann 😀



  9. Knickson sagt:

    Ich verstehe nicht warum das Woody’s Fehler gewesen sein soll. Ich meine, das ist ja wohl SONNENKLAR, dass hier ein Timeout verwendet wird. Jeder 10 Jährige hätte hier gerufen. Wären alle Washington Angehörige taub, sie wären wahrscheinlich automatisch auf die Bank zu gewatschelt, so sicher war das Timeout!! Kann das nicht verstehen. Und „die Uhr nicht im Blick“?! Es hängt ja nur ein verfluchter Riesenwürfel an der Decke. Sowas treibt mich in den Wahnsinn. Wir haben bei diesem schwachen Osten tatsächlich die Chance auf die Playoffs, aber wir müssen die Spiele, welche wir gewinnen, auch wirklich gewinnen, nicht nur scheinbar!!



  10. Theo sagt:

    Woody ist der Coach, es war sein Fehler!

    Da gibts nichts zu diskutieren.



  11. Arend sagt:

    Ich scheisse mittlerweile auf auf alles was woodson letztes jahr gerissen hat. warum? weil er selbst drauf scheisse.

    fire woodson. hire random guy.



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