Baustelle: New York Knickerbockers

Under Construction

Auch drei Tage nach dem Ausscheiden der Knicks aus der ersten Playoffserie seit 7 Jahren wird es nicht ruhig um die Franchise aus dem Big Apple. Am Montag öffnete der Club seine Pforten für die Journalisten zum Frage-Antwort-Spiel mit Amar’e Stoudemire, Carmelo Anthony und Chauncey Billups.
Obwohl der schmerzliche Sweep durch die Celtics Thema Nummero Uno war, verbrachten die drei Akteure viel Zeit damit, über die Zukunft zu sprechen. Und diese ist präsenter denn je, da man zum ersten Mal seit Jahren nicht primär nur über Spieler sondern eher über das Management reden muss.

Die Knicks haben einige wichtige Entscheidungen auf dem Tisch, die zeitnah geklärt werden müssen. Und alle sind irgendwie miteinander verbunden. Das Konstrukt Knickerbockers ist kein fertiges, die Obrigkeit hat jedoch zum ersten Mal seit Jahren die Chance, Kontinuität in den Prozess zu bringen.
Beginnen wir zunächst mit der obersten Stelle – President of Basketball Operations Donnie Walsh. Seit seinem Amtsantritt 2008 hat Walsh unglaubliches geleistet. Er hat den Club binnen dieser 3 Jahre aus der Bedeutungslosigkeit und sportlichen Starre herausgezogen und eine Mannschaft für die Zukunft geformt. Seine Bedingung für den Abschluss seines 4-Jahresvertrags damals: Uneingeschränkte Vollmacht für alle sportlichen Belange!
Hierdurch ermöglichte er es dem restlos finanziell unbeweglichen Club in die wichtigste Free Agency aller Zeiten einzusteigen, ja sogar zwei der verfügbaren Stars in den Big Apple zu locken. Zwar konnte er den ganz großen Wurf LeBron James nicht landen, Walsh war allerdings schlau genug, mehrere Pläne in der Schublade zu haben und nutzte das verfügbare Salary für Amar’e Stoudemire, Ray Felton und einige Ergänzungsspieler.  Der New York Native konnte sogar einen Sign-and-Trade Deal für David Lee abschließen – ein Deal der damals noch stark umjubelt wurde.

Seit dieser Zeit findet der Patriarch und Architekt der neuen Knicks allerdings keine Ruhe. Medial herbei geschrieben oder tatsächlich passierend musste er sich immer wieder mit dem Geist von Isiah Thomas auseinandersetzen. Thomas gilt auch nach der Fülle an Skandalen und schlechten Leistungen als ein Vertrauter des Inhabers James Dolan. Dieser Guerillakrieg gipfelte im monatelangen Zerren um Carmelo Anthony. Medien behaupteten, dass Walsh entmachtet wurde und Dolan selbst diesen massiven Trade (unter Einflussnahme Thomas‘) über die Bühne brachte.
Seitdem, so einige Journalisten, sei Walsh’s Abgang wohl beschlossene Sache.

Bis Samstag hat Dolan nun Zeit, die Option auf das 4. Jahr in Walsh’s Vertrag zu ziehen. Nachdem es immer hieß, der Besitzer sei zögerlich, berichten die neuesten Artikel, dass es allein Donnie’s Entscheidung sei, für ein 4. Jahr bzw. eine angebotene Verlängerung auf weitere 2 Jahre zur Verfügung zu stehen.
Das Fundament dieser Situation sind Machtspiele innerhalb der Organisation. Über die gesamten drei Jahre verhielt sich Walsh mehr als hochklassig. Als Mann alter Schule übernahm er stets die Verantwortung für sportliche Talfahrten des Teams oder einzelner Spieler. Er ist kein Mensch, mit dem man spielen kann und dies beweist Walsh nun in seinem Pokerspiel.
Kontinuierlich stellte er sich vor den Trainer Mike D’Antoni, den Walsh selbst 2008 ins Amt berief. Auch dieser ist in der Personaldiskussion. Walsh und D’Antoni’s Schicksale sind fest miteinander verbunden. Und keiner steht derart im Kreuzfeuer der Kritiken wie der Head Coach.
Kann man einen Mann, der in den drei Jahren immer mit Messern zu einem Pistolenduell ging, für die sportliche Situation verantwortlich machen? Und hätte ein anderer Trainer – trotz des Megadeals – die Saison mit einem positiven Record und Platz 6 abgeschlossen? Nicht nur Walsh selbst ist ein Verfechter des Trainers, auch die drei genannten Spieler am Media Day äußerten sich einen Tag nach dem Playoff-Aus positiv.
Mannschaft und Trainer scheinen sich in den Playoffs zusammengerauft zu haben. Das Team wünscht sich den Coach zurück, dieser würde gern zurückkommen. Muss man also krampfhaft einen Wechsel herbeiführen?

Amar’e Stoudemire gab während seines Interviews die Komponente „Kontinuität“ als Hauptgrund für sportliche Erfolge an. Kontinuität im Aufbau einer Mannschaft, verantwortet durch ein starkes Front Office. Donnie Walsh zu behalten ist ein No-Brainer. Kaum ein anderer GM hätte diese Leistung erbringen können. Und gerade weil Walsh nicht am Ende seiner Arbeit ist, muss er auch kommendes Jahr, wenn nicht sogar noch länger am Ruder bleiben.
Viele Aufgaben warten auf den 70-jährigen, der schon bald den Draft vor der Brust hat, in dem die Knicks an 17. Stelle ziehen dürfen. Durch einen besseren Record als die Rockets wird Houston sein Recht auf den Pick Swap nicht wahrnehmen – ebenfalls eine Errungenschaft Walsh’s, der fest damit rechnete, die Knicks in dieser Saison zum Playoff Team zu machen – und er hat es geschafft.
Neben dem Draft hat Donnie jedoch schon recht bald eine weitere wichtige Entscheidung zu treffen. Bevor sein Schicksal (spätestens) am Samstag entschieden wird, muss der Club entscheiden, ob er die Vertragsoption von Point Guard Chauncey Billups ziehen will.
Die Rahmenbedingungen sehen wie folgt aus:

Billups‘ Vertrag beinhaltet die Team Option, den Point Guard aus seinem letzten Jahr heraus zu kaufen. Hierbei würden ihm die Knicks rund $4 Millionen zahlen (die auch gegen das Cap gerechnet werden), sparen jedoch $10 Mio., da Chauncey im finalen Jahr $14.2 Mio. verdient.

Diese Entscheidung hat mehrere Facetten, nicht nur entscheidet man über den Spieler Billups, sondern auch, ob man durch die Option das frei gewordene Geld anders einsetzen kann. Die Centerposition sollte im Sommer Priortät 1 besitzen. Keine andere war derart schwach besetzt und bedarf einer Stärkung. Namen wie Marc Gasol oder DeAndre Jordan schwirren im Raum herum.
Nimmt man das jetzige Collective Bargaining Agreement (CBA), dann haben die Knicks zwei Optionen:

  1. Billups herauskaufen und ca. $13 Mio. unterhalb des Salaries aus dem letzten Jahr sein (=$45 Mio. – allerdings auch nur Anthony, Stoudemire, Fields, Douglas, Turiaf, Balkman und Rautins im Kader).
  2. Billups behalten, über das Cap gehen und die Midlevel Exception nutzen.

Option 2 gilt dann allerdings für einige wenige wenige Spieler. Man kann die MLE für einen Spieler nutzen oder auf mehrere aufteilen. Abseits der Cap Frage muss man jedoch zunächst mal fragen, was Billups auf den Tisch bringt.
Chauncey ist einer der erfahrensten Spieler der Liga und ich sage es immer wieder – er spielte seit August 2010 Basketball auf hohem Niveau. Sein Körper musste irgendwann schlapp machen. Wie spielt ein Chauncey, der eine ganz Offseason mit dem Team verbringt, genügend Pause hatte und das System verinnerlicht bzw. u.U. mit dem Trainer zusammen einige neue Varianzen einbaut? Ohne ihn hatten die Knicks nicht den Hauch einer Chance gegen die Celtics.

Natürlich ist es wichtig, den Kader zu stärken und zusätzlich noch zu entscheiden, ob man einen Shawne Williams, Bill Walker und Anthony Carter behält – und wenn ja, für wie viel. Natürlich sollte man alles daran setzen, hervorragende Verstärkungen aus dem Free Agency Pool zu erhalten.
Man muss jedoch auch entscheiden, ob man bereits jetzt einen starken Spieler und Leader in Billups gehen lässt, bevor man überhaupt weiß, ob man auf Restricted Free Agents wie Marc Gasol oder DeAndre Jordan eine Chance hat. Des weiteren bestehen Alternativen. Jordan für $4 Mio. pro Jahr oder Sam Dalembert bzw. Joel Przybilla für weniger als die Hälfte. Die Liste an Free Agents ist lang und beinhaltet Namen wie Grant Hill, Shane Battier, Chuck Hayes, Andrei Kirilenko, Kenyon Martin, Reggie Evans, Thaddeus Young (RFA), Jason Richardson, Carl Landry, Chris Humphries-Kardashian, Jeff Foster, Mike Dunleavy, Tayshaun Prince, J.J. Barea, Anthony Parker, Kurt Thomas, Glen Davis oder Jamal Crawford.

Vergessen wir bitte nicht, die Knicks sind kein Rebuilding Project mehr. Im kommenden Jahr stehen Ergänzungen auf der Tagesordnung. Alternativen auf höherpreisige Free Agents wie Tyson Chandler gibt es auf allen Positionen. Einen habe ich vergessen … Wilson Chandler.
Laut New York Post würde Wilson sehr gern nach NY zurückkehren und die Knicks hätten ihn gern wieder. Ob sich dies jedoch finanziell machen lässt bleibt fraglich.

Der Zeitraum für Entscheidungen ist sehr eng und wirkt wie an einer Kette gezogen. Sollte Walsh verlängern, bleiben wohl auch Chauncey und Mike D’Antoni. K-O-N-T-I-N-U-I-T-Ä-T … vielleicht müssen auch wir uns nach diesen ganzen Chaosjahren erst mal dran gewöhnen.
Bei aller Kritik am Trainer bin ich mittlerweile der Überzeugung, dass D’Antoni seine Chance auf ein 4. Jahr verdient hat. Genauso wie der Kern der Mannschaft … zu dem Billups zweifelsohne gehört.

Schreibt Eure Meinungen zu den drei Personalentscheidungen … gern auch auf unserer Facebook Seite http://www.facebook.com/nyknicksjournal

 

 

April 27th, 2011

13 Responses to “Baustelle: New York Knickerbockers”

  1. mrUnbreakable aka magic fingers sagt:

    jaa billups muss bleiben!!!chandler kommt zurück? wäre ne gute idee!!! ich mag den kerl und hätte da nen jersey haha! ok, auf meine neuen schuh kommt aber trotzdem die 7, das IST melo und war mal harrington den mocht ich auch haha! jaa, ich kann wieder lachen! es war hart, es war sehr hart!! 4:0 selbst nach aufholjagt, was wars 20 punkte, da MUSS man gewinnen, aber billups und amar’e, verletzt war halt zu krass!! näächste saison!! solang gucken wa denver!! 😉



  2. ZachariasFox sagt:

    gut zusammen gefasst

    also wichtig ist nur das Donnie bleibt der rest wird sich schon ergeben …



  3. Maximilian sagt:

    So, die Zukunft….
    Im Prinzip müssen wir uns eine Frage stellen: Wollen wir 2012 genug Cap Space für einen dritten Star, oder ab diesem Jahr die Zukunft aufbauen..einen dauerhaften Contender in derEastern Conference.

    In Variante 1 müsste man auf Chauncey verzichten und einige Spieler zu Einjahresverträgen holen. Da könnte man witzigerweise auch über Yao nachdenken, wenn der sich auf viel Geld für ein Jahr einlässt. Welche Namen das am Ende sind, ist relativ egal, weil diese Spieler dann im Sommer 2012 wieder ersetzt werden müssen.

    In Variante 2 hält man Billups und sucht einen soliden Center. Da könnten Jordan und Gasol gute Namen sein. Wobei das mit den restricted Free AGents so ne Sache ist. Hinzu kommt, dass die Grizzlies mit little Pau ganz schön rocken und ich zwar DeAndre gut finde, aber ob er die Lösung über lange Zeit sein kann.. ich hweiß es noch nicht.
    In dem Szenario würde ich auch nochmal Bill Walkers 800K Option ziehen. Und wenn man Chandler für 4 Millionen kreigt…Vielleicht auch ihn.
    Was dann noch übrig bleiben sollte, sollet man auf nen Backup PG (auch wenn es da gerade keien gibt) schmeissen.
    Eins ist aber klar: Jared Jeffries muss die Stadt verlassen!!!! Der ist kein Center und kann es leider auch nie richtig sein. Es ist ein Unterschied, ob ei nspieler gut auf dieser Position verteidigen kann, oder sie richtig ausfüllt!



  4. Burki sagt:

    Chauncey bleibt für einen Sack voll Geld.
    http://sports.espn.go.com/new-york/nba/news/story?id=6437715&campaign=rss&source=NBAHeadlines

    Ich hatte es bei FB schon geschrieben, dass ich das für einen Fehler halte. Ich befürchte, dass er ein Drittel der Saison verletzt verpassen wird. Ein weiteres Drittel wird er dann verletzungsbedingt ausser Form sein. Er hat zwar nur 10 Spiele letzte Saison verpasst und sehr gute 40% von Downtown geschossen, aber mit 34/35-Jahren und 13 Jahren NBA auf der Uhr ist ein 82-Spiele-Kalendar mit anschließender Postseason einfach zu heftig.

    Auch wenn er wirklich Mr. BigShot in dem einen oder anderen Spiel ist, so ist das Preis-Leistungsverhältnis mehr als supoptimal. Es fehlt nicht nur der Speed zur tödlichen Penetration, sondern auch das Verteidigen der Derick Rose’s dieser Welt verlangt eine gewisse Geschwindigkeit (auch wenn die Verteidigung gegen solche schnellen Guards im Team mit einem Zonendominator erfolgen muss). Die hatte er letzte Saison schon nicht.
    Zudem schraubt man ja an der Zukunft. Da ist ein Dino nicht gerade förderlich. Vielleicht ändert man seine Rolle ja hin zu einem Tradechip… auslaufende 14 Mille ….



  5. Jan Schaknowski sagt:

    @ Max: Warum muss Jared weg? Als Backup für Amare, für n schmahlen Taler versteht sich, iss er doch ne gute Lösung, oder nich?!! Wenn dann n starting C da ist und Ronny auf Backup rutscht sieht das doch gut aus…

    Die Hauptfrage iss für mich welche PG´s verfügbar sind, bzw man annimmt das sie es werden. Da hab ich grad zero Ahnung, … … … hab grad mal die Liste der RFA´s und FA´s überflogen, n richtig guter PG iss ja gar nich bei. Und ich denke wenn Donnie bleibt wirds ne Kettenreaktion, Mike bleibt + Chauncey bleibt. Iss ja auch nich die allerschlechteste Variante, iss für mich nur die Frage was fürn Vertrag Mike bekommt. Ihr habt nich ganz unrecht das er sich ein viertes Jahr eigentlich verdient hat, allerdings hätte ich gerne nach der 2011/2012 season ne opt-out-option. Denn wenn sich dann nich allzuviel geändert hat vom Thema coaching und Dickkopf brauchts diese Option.

    Ich halte Tayshaun Prince für n sehr Interessantes Puzzle-Teil, wenn der kommt brauchts auch die Giraffe nich mehr unbedingt. Noch einer der den Floor strechen kann, der aber auch Defense spielen kann!!! Die Option von Walker würde ich auch ziehen, iss quasi die billige Chandler-kommt-zurück-Variante. Derrick Brown würde ich auch behalten, der hat Potential. Und mit Brown und Walker hinter Melo iss man auf der 3 gut besetzt. Es sei denn man bekommt Grant Hill für n schmahlen Taler… Über Jamal Crawford könnte man auch nachdenken, aber das größte Problem ist und bleibt dei C-Position!!!



  6. Jan Schaknowski sagt:

    @ Burki: Das System von Mike steht und fällt mit dem PG. Die Frage iss wie grad schon gesagt wer wäre die Alternative?



  7. Jan Schaknowski sagt:

    Shawne Williams und Roger Mason Jr würde ich auch gern billig halten, die sind immer ready to play und mucken nich wenn se mal nich spielen, brauchste auch sone Leute…



  8. Jan Schaknowski sagt:

    Wenns so kommt das Chauncey bleibt iss auch die Frage ob Toney und Andy Rautins bzw Mason Jr als Backup reichen, falls Chauncey doch n verletzungs-Jahr haben sollte…



  9. Burki sagt:

    @Jan Schaknowski: Der FA-Markt gibt da wirklich nichts her. Von daher muss man traden, um an einen guten Backup-PG eines anderen Teams zu kommen. Da stellt Chauncey ein interessanten Gegenwert da, wenn man eine Vertragsleiche aufnimmt.

    Zu Personalvorschlägen: Ich mag die Toronto-PointGuards. Calderon ist dort eh nicht so beliebt; ist aber ein sauguter PG (verdient 9,7 Mio nächste Saison und würde sich anbieten, wenn man noch wen mitverschifft). Und bei Bayless bibbere ich seit Portland, dass er sein Breakout feiert. Dort müsste man tradetechnisch anders ansetzen, da er nur 3 Mio verdient.
    Detroit hat auch zwei starke PGs mit Will Bynum und Rodney Stuckey. Die sind mit je 3 Mio beide bezahlbar.

    Logisch ist, dass man auf PG keinen Allstar noch hinzimmern kann. Man braucht aber aber auch keinen. Wenn man wirklich noch einen Center vom Format eines Chandler/Gasol haben will, dann bleibt eh kaum Kohle für einen PG.

    Tayshaun Prince ist einer der Topverdiener bei den Pistons. Den werden sich die Knicks nicht leisten können. Der Typ soll eh ein ziemliches Arschloch sein, der die Teamchemie vergiftet und kann meiner Meinung eh nicht mehr an die Leistungen vergangener Tage anknüpfen. Zumal man sich auf der drei nun wirklich keine Sorgen machen muss bei Knicks.



  10. Jan Schaknowski sagt:

    Ich glaub aber nich das sie Chauncey erst verlängern (nich rauskaufen) und dann traden, kann ich mir nich vorstellen. Chauncey wollte eigentlich seine Karriere in Denver beenden (iss seine Heimatstadt), man konnte ihn dann doch „überreden“ mit nach NY zu gehen. Und Donnie hat sicher soviel Stil ihn nicht für nen „Wald und Wiesen Point Guard“ zu traden, da zieht man dann lieber die kommende Saison mit ihm bis zum Schluss durch. Find ich persönlich auch richtig so, nach der kommenden Saison sind ja dann n paar gute PG´s FA bzw RFA.

    Abgesehen davon das ich Chauncey nicht traden würde mag ich auch die Toronto-Guards, auch Bayless seh ich ähnlich gut wie du, Burki. Die Detroit-Jungs sind auch so schlecht nich, auch bezahlbar, aber soweit ich weiss haben die ihr sportliches Limit schon erreicht. Da ist es dann schon fast ne philosophische Frage ob man lieber Spieler holt die gut & solide sind (man hat ja Amare & Melo), oder ob man Spieler holen will die noch Potential nach oben haben. Ich würde eher letzteres tun… da fällt mir grad ein nach dieser Saison müsste ja auch der PG von Minnesota verfügbar sein, wie hieß der denn gleich noch…dieser Europäer der bei Barcelona oder Madrid spielt… Ricky Rubio, jetzt hab ichs. Den wollte man ja schon haben als er im Draft war…

    Zum Center: Tyson Chandler mag ich auch sehr, aber ich befürchte der würde zu teuer werden. Da ist Marc Gasol warscheinlich schon eher bezahlbar. Ja, zum Centerspot muss ich erstmal nochmal überlegen & scouten wen ich mir da wünsche…

    Zu Tayshaun Prince: der hat n Ring und viel Geld verdient, ich glaub aud die Kohle kommts bei ihm nicht mehr in erster Linie an. Das er ein Arsch und schlecht für die Teamchemie sein soll ist mir neu, soweit ich weiss ist er super pflegeleicht ind coachable. Aber Chauncey wird da sicher genaueres wissen… ich denke schon das er in der Lage ist an seine guten Jahre bei den Pistons nochmal anzuknüpfen, gerade wenn er mit Chauncey, Melo & STAT um den Titel mitspielen kann. Und ich seh in nich als 3, eher als 4, wobei er sicher beides spielen kann. Die große Variante wäre dann quasi Chauncey, Melo, Prince, STAT und Marc Gasol, die kleine dann mit Chauncey, Landry Fields, Melo, Prince & STAT, je nachdem was der Gegner so mitbringt. Und Mike spielt ja gerne solche Formationen wo Amare auf C ist, weil er dann (in der Offense) meist viel schneller ist als sein Gegner.

    Wird auf jeden Fall ne sehr interessante Offseason… und sie hat noch gar nich angefangen, und das neue CBA steht ja auch lange noch nich… vielleicht gibts ja doch n längeren Lockout…



  11. Burki sagt:

    Da magst Du recht haben. Ihm erst Versprechungen zu machen, um Billups dann wegzuhauen, wäre ziemlich unfein. Und so ist mein Traum von Calderon auch nicht realistisch.
    Rubio kriegt man von Minni leider nur, wenn man was zu bieten hat. Er ist schließlich ein Top5-Pick. Ich meine mich zu erinnern, dass Rubio noch ein Jahr Vertrag in Spanien hat und das Zahlen von Ablösesummen bei NBA-Clubs immer komplilziert ist.

    Zu Prince habe ich gerade nochmal gegoogelt, weil ich mir jetzt auch nicht mehr sicher war.
    „Another point of contention is Prince’s effect on team chemistry. He has openly feuded with coach John Kuester all season, and beyond that, makes public statements criticizing his team’s ability to win ball games.“
    http://www.mlive.com/pistons/index.ssf/2011/02/joe_dumars_says_he_wants_to_re.html

    So Presseberichte sind immer zweischneidig (mit Gewalt was berichten). Persönlich kennen wir ihn ja beide nicht 😉
    Immerhin scheint er nicht gerne zu verlieren, was ne gute Eigenschaft ist.



  12. Jan Schaknowski sagt:

    Ja, ich lese da auch eher raus das es für Prince eher ungewohnt ist zu verlieren, und das er sich daran auch nicht gewöhnen kann und will. Würde ja nur für seinen sportlichen ehrgeiz sprechen… Zu John Kuester kann ich gar nix sagen was er fürn Coach ist, evtl liegt da ja auch der Hund begraben… 😉



  13. Maximilian sagt:

    @Jan: Jared Jeffreis ist einfach kein Center, nur weil er 6`11„ groß ist!! Er spielt wie keiner! Er kann die besesren der Liga auch nicht wirklich verteidigen, was ich verstehen kann bei seiner Physis. Es ist halt nru unverantwortlich, ihn als C zu verkaufen! Das kan ner nicht über ganze Spielzeiten. Aushelfen ja, aber mehr als 5 Min – No!!!! Ist auch eher nen Coachingfehler. Dennoch macht er in meinen Augen keinen Sinn, denn offensiv braucht er seeeehhhrrr freie Layups und Dunks.
    Ih glaub einfach ausser guten Willen und Defense“wissen“ bringt er dem Team nix. Im Gegenteil, er schadet utner Umständen in der Offense.



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