Archive for the ‘Saison 2011 – 2012’ Category

Celtics (110) – Knicks (118)

April 18th, 2012 by Robert

Und seine Augen erstrahlten im Antlitz dessen, was sich ihm dort bot und für einen Moment hörte man ihn lachen, den Mann mit dem Schnurrbart … irgendwo in West Virginia. 

Beginnen wir dieses Recap also mit einer Ode an den Architekten einer Offense, die durch seinen Rücktritt zwar verändert wurde, genetisch jedoch weiterhin verwandt ist mit dem System Mike D’Antoni’s.
Die Knicks gewannen die Partie gegen den Erzfeind Boston natürlich auch wegen ihrer delirischen Quote von jenseits der 3er Linie, doch machen wir keinen Fehler. Es war keiner dieser Tage wie 2009 in Memphis oder 2010 in Chicago, an welchen die Knicks ausschließlich wegen des 3ers gewannen. New York spielte Playoff Basketball, zwang den Celtics ihr Spiel auf und konterte anschließend die Versuche des Gegners, die Offense zu Nichte zu machen. Was sich hinter der Maske „19-von-32-aus-der-Distanz“ also verbirgt ist in Wirklichkeit eine neue Identität, die – sollte sie gefestigt werden können – ein Problem für jeden Gegner darstellt.

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Eine Debatte und Eure Meinung

April 17th, 2012 by Robert

Die New York Knicks befinden sich kurz vor dem Ende der verkürzten Saison 2011-2012 im Playoff Run um den 8. Platz und spielen den besten Basketball der letzten zig Jahre. Eine Kuriosität, die durch das Fehlen von All Star Amar’e Stoudemire und Jungstar Jeremy Lin noch unterstrichen wird.
Trotz (oder vielleicht gerade wegen) dieser Ausfälle und der vielen Dramen, die ohne weiteres auch 3 Spielzeiten gefüllt hätten, scheint die Mannschaft einen Mentalitäts- und Philosophiewechsel vorgenommen zu haben. Dies lässt sich im Großen und Ganzen am Trainerwechsel festmachen. Mike Woodson hat den Knicks eine neue Identität gegeben, welche vom ersten bis zum letzten Spieler verinnerlicht wird.
Mit dem derzeit grandiosen Basketball und der Rückkehr Carmelo Anthony’s zu alter Form ist es natürlich Zeit, dass alle die Rolle Amar’e Stoudemire’s neu bewerten und die Frage stellen: Sollte STAT von nun an von der Bank kommen?

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HEAT (93) – Knicks (85)

April 16th, 2012 by Robert

Gut, dass Max und ich unsere Erwartungen und Voraussagen (*Sieg*) gegen die HEAT in unserem Podcast dokumentiert haben … trotz der knappen Niederlage bin ich nicht allzu enttäuscht. Die Knicks zeigten über einen Großteil der Partie exzellente Defense, konnten die Firepower der HEAT jedoch am Ende nicht mehr mitgehen.
Neben Carmelo Anthony und JR Smith hatte kein Bocker wirklich Lust aufs Scoring. Nimmt man die dünne Offense und die Tatsache, dass die HEAT eben die HEAT sind, zusammen, dann ist diese Niederlage sogar ermutigend.

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Generals (65) – Knicks (103)

April 14th, 2012 by Robert

Baron Davis sollte öfter Geburtstag haben. Denn entweder hat der 33-jährige Jungfrauenblut geschenkt bekommen oder mal ordentlich durchgezecht. In jedem Fall war es Dizzle’s bestes Spiel als Knick – auch wenn Washington nach dieser Leistung kein Gradmesser sein darf.
Dennoch hat New York ein weiteres Kapitel in der Erzählung „auf-ein-mal-gewinnen-wir-die-Spiele-die-wir-sonst-oft-verloren-haben-überzeugend“ geschrieben. Als Max und ich uns gestern Abend verabschiedeten fiel der Satz „Die Knicks spielen heute Nacht gegen DC“ und das Wort „Trap Game“. Heute wissen wir, dass diese Truppe den Hang, lockere Spiele zu verlieren, ablegt und sogar – selbst proklamierend – nach der Division Krone greift.

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Knicks (111) – Bucks (107)

April 12th, 2012 by Robert

Der Eröffnungssatz für das Game Recap war in meinem Kopf bereits verfasst – „Zu viele Turnover, zu viele Unzulänglichkeiten … zu viel Baron Davis„.

Klingt doch gut … dramaturgisch, zielgerichtet und ketzerisch. Hätte ich gedacht, dass es ein JR Smith 3er ist, der diesen Satz ad absurdum stellt? Und hätte ich je gedacht, dass ein JR Smith 3er in der Crunch Time mal die Saison und meinen Geisteszustand gleichermaßen rettet? Die Knicks bleiben sich einer Linie treu – sie verlieren nicht Back-to-Back unter Mike Woodson und haben mit diesem Sieg einen wichtigen Grundstein für das Erreichen der Playoffs gelegt.

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Knicks (86) – Bulls (98)

April 11th, 2012 by Robert

Scoring!

Welch Ironie uns derzeit heimsucht. Wer hätte denn zu Beginn der Saison damit gerechnet, dass es die Offense ist, die die Knicks Spiele wie diese verlieren lässt. Zugegeben, auch unter D’Antoni stand und fiel das Spiel mit der Offense – doch ein D’Antoni Team ohne Offense war Mad Men ohne Don Draper … ESPN ohne Bill Simmons … die Pornoindustrie ohne – you get my point.
Fakt ist, dass die Knicks sich derzeit darstellen wie Kate Upton, die mit ihrem Charakter statt ihres Aussehens glänzt …. ein vollkommendes Role-Reversal. Doch auch in der gestrigen Niederlage gab es berechtigte Anzeichen dafür, dass die Knicks es in eigener Hand hatten, zu gewinnen.

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Ho.ly.Sh*t

April 8th, 2012 by Robert

Was schreibt man über dieses Spiel, eine Stunde nach Spielende? Eine Stunde in der ich die letzten 10 Spielminuten unzählige Male angeschaut habe. Was nennt man, welche Fakten schreibt man nieder? Stellt man Carmelo Anthony und seinen Killerinstinkt heraus? Oder vielleicht doch seine Leistung als Ganzes, über die vollen 4 Viertel plus OT hinweg?
Wie wichtig war Iman Shumpert’s Defense und Hustle gegen Derrick Rose? Oder Tyson Chandler’s multiple Tips in der Overtime, die den Sieg ermöglichten?

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Jan’s Recap:

Weiss zwar nich wieviel dieser Sieg wert ist (angesichts 5 Niederlagen in Folge för Orlando, das erste mal seit 2007), aber wichtig fürs Selbstvertrauen war er auf jeden Fall. Irgendwie hab ich auf den Moment gewartet wo man (wie gegen Indi) dann doch mal wieder einbricht… aber er kam nicht! Melo ist seit ein paar Spielen wieder in Denver-Form, habs ja schonmal gesagt, ich glaube es hilft ihm (kurioserweise) das er das Team tragen MUSS. Das macht es ihm wohl vom Kopf her leichter.

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Knicks (104) – Pacers (112)

April 4th, 2012 by Robert

Karma is‘ ne Bitch …. Als ich dieses Bild machte, war die Welt noch in Ordnung. Die Knicks hatten es für 3 Viertel in der Hand. 3 Viertel hindurch war Knicks Basketball sehr nah an meiner Idealvorstellung von …. Knicks Basketball. Die Mannschaft überkam die eklatante Schwäche, unterm Korb zu verteidigen, spielte sich in Viertel 2 in den Rhythmus und sah gegen die Pacers erneut aus, wie der sichere Sieger.
Ob es im 4. Viertel dann mehr Indiana war, oder die Tatsache, dass New York total müde wirkte …. es war ein schmerzhafter Late-Game-Collaps.

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So here’s my theory …

April 2nd, 2012 by Robert

Zugegeben, diese Theorie kam mir heute Morgen …. während meines Frühstücks … typischerweise die Tageszeit, in der mein Leistungsvermögen „4th-Quarter-LeBronesque“ ist (ich kann’s einfach nicht lassen…) … dennoch.
Während die Partie Boston vs. Miami lief und ich alle Konzentration dafür verbrauchte, um mein Brötchen nicht fallen zu lassen (es fällt immer mit der Oberseite nach unten), drang die Stimmfrequenz von Jeff Van Gundy durch mein morgendliches Delirium … das tut sie irgendwie immer. Egal in welcher Situation ich mich befinden würde, Van Gundy hätte meine Aufmerksamkeit. Der Ex-Knick-Coach ließ eine Bemerkung fallen, die mir das himmlische Sonnenlicht ins Gesicht strahlte …. „die Verletzung von Derrick Rose mache ihm Sorgen.“
Plötzlich war alles klar … die Müdigkeit war verschwunden und ich erkannte die epischen Anfänge, die sich vor mir ausbreiteten …. hiermit möchte ich nochmals festhalten, dass ich keinerlei narkotische Präparate zu mir nehme!!

Screw you, Kampf um die Division Krone!! Ich will den 8. Platz für die Knickerbockers!!

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Cavaliers (75) – Knicks (91)

April 1st, 2012 by Robert

Eine nicht an Dramaturgie zu überbietende New York Knicks Saison fand gestern Abend einen weiteren Höhepunkt. Jeremy Lin wird für den Rest der Saison aufgrund einer Miniskusverletzung ausfallen. Wie beim Ende der glorreichen Sieben werden es immer weniger Helden, die das Ziel Playoffs für New York und die Knicks erreichen können.
Die Knicks sind inmitten Ihrer schwersten Serie an Spielen – nicht nur was die Qualität der Gegner, sondern auch die Kürze der Zeit betrifft. Gegen die Cavaliers befand man sich in einem weiteren Trap Game. Glücklicherweise setzte man sich durch – mit erneut glänzender Defense.

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Knicks (90) – Hawks (100)

März 31st, 2012 by Robert

*Bummer* …. gestern Nacht wirkten die Knicks zum ersten mal so verletzungsgeplagt, wie sie es tatsächlich sind. Die Hawks hatten den Gameplan des Beißers aus James Bond – raus kommen, Leute umknallen und ein Stück Metall essen …. (???). Die Knicks – ob ihrer Verletzungsmisere – hatten zu wenig Masse unter dem Korb (bzw. im Post) um Josh Smiff zu stoppen und bewiesen, dass es mit einem dezimierten Kader einer Full Time Anstrengung an beiden Enden bedarf, um solche Partien zu gewinnen.
Trotz der Niederlage gab es einige positive Aspekte, die man zu Beginn der Saison vielleicht nicht gesehen hätte.

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Knicks (108) – Magic (viel weniger)

März 29th, 2012 by Robert

Die Amerikaner nennen es: „Methodical Play“ …. Methodisch waren die Knicks in der Vergangenheit lediglich in der eigenen Implosion. Was wir jedoch gerade erleben, ist die Veränderung einer gesamten Spielkultur und Mentalität … „on the fly“ und mit dem Ausfall vieler wichtiger Spieler wohl gemerkt.
Ob diese Saison sich nun zu einem „Nobody believed in us“ – Wunder entwickelt (*hust* 98-99 *hust*), oder der Mannschaft auf den letzten Metern die Luft ausgeht – wie die Knicks derzeit spielen … wie sie von Partie zu Partie Wege finden, zu gewinnen und das Letzte aus sich herauszuholen, ist beispielhaft.

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Bucks (80) – Knicks (89)

März 27th, 2012 by Robert

… und wie die alte Weisheit schon berichtet:

„Once you survive Mike Dunleavy …“. Der alte Knicks Erzfeind, der gestern Abend auch in Mortal Kombat einen Platz gefunden hätte und gefährlicher war als der Zombie Virus aus The Walking Dead oder jeder James Bond Bösewicht.
An irgendeinem Punkt in der Partie hätte es mich nicht geschockt, Dunleavy mit einer weißen Katze streichelnd auf der Bank sitzen zu sehen. Es war eine Partie, bei der die Mannschaft mit der besseren Defense und mehr Kampf am Ende den Erfolg feierte … und anders als in allen Partien zuvor waren es nicht die Bucks sondern die Knicks.

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Nachdem ich meine Augen erst mit Wasser, dann Milch und zum Schluss Brot behandelt habe, um die erheblichen Blutungen zu stoppen, war ich in der Lage, folgende Notizen zu machen:
Nein ehrlich mal jetzt, die erste Halbzeit zwischen den Knicks und Pistons war bei jedem Turnover wie der X-Ray Special Move in Mortal Kombat. Mike Breen lobte die Defense der Mannschaft, doch NY konnte von Glück reden, dass sie an diesem Abend auf eine Mannschaft trafen, deren Familien entweder allesamt als Geisel gehalten werden (und die Löseforderung ist eine Niederlage gegen die Knicks) oder (genau wie ich) sich nicht von dem Eindruck befreien konnten, dass sie heute Nacht anstelle von Lawrence Frank von John C. Reilly aus Step Brothers ge-coached wurden.

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