Archive for the ‘Saison 2012 – 2013’ Category

Goodbye Chris Copeland

Juli 6th, 2013 by Robert

Wer nun einen traurigen Farewell-Post erwartet – sorry. Die News, dass Chris Copeland einen 2-Jahresvertrag über $6.1 Mio. bei den Indiana Pacers unterschrieben hat, ist in meinen Augen eine Win-Win Situation für alle Beteiligten.
Ich gönne es Cope sehr, da er spät (mit 28 Jahren) die Chance auf die NBA erhielt und zum richtigen Zeitpunkt eineinhalb gute Spiele absolvierte, um diesen Vertrag zu bekommen.

Bei keinem anderen Spieler scheiden sich die Meinungen zwischen mir und einem Großteil von euch so sehr, wie bei Copeland. In den folgenden Zeilen möchte ich jedoch erklären, warum ich froh bin, dass er nun die nächste Stufe seiner Karriere erklommen hat.

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Not tonight!

Mai 17th, 2013 by Robert

Das war schon eher Knicks-like. Die Starting Five, die Rotation, die Offense als auch die Defense. Es lief nicht wirklich perfekt und man hatte als notorischer Knicks-Fan (= Schwarzseher) nie das sichere Gefühl, dass New York die Partie früh entscheidet.
Wir könnten nun allerdings schon in der Offseason sein. Die Knicks hätten aufgeben können, was uns dazu motiviert hätte, über Spieler, Coach und Organisation zu schimpfen. Stattdessen haben wir noch ein weiteres Spiel der ‚Bockers … noch ein weiteres – wie sollte es auch anders sein – wieder mal schicksalsträchtiges Spiel.

Es geht zurück nach Indianapolis und die Tür Richtung Conference Finals bleibt weiterhin offen für eine Mannschaft, die sich zumindest ein wenig wiedergefunden hat.

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Faced-Off

Mai 15th, 2013 by Robert

Inmitten der Saison fragten wir uns immer wieder, welche Identität die Knicks besitzen. Manchmal wirkten sie wie ein überdurchschnittlich gutes Defense Team, dann wieder wie ein Iso-Melo-Team, die meiste Zeit jedoch zeigten sie uns eine durchmischte Offense aus Pick & Roll, Dribble Drive Penetration und Isolation Basketball.
Diese Art von Offense involvierte jeden Knick und beflügelte somit eine Defense, die sich auf das forcieren von Turnovern und schwierigen Mid Range Jumpern konzentrierte.

Offensiv war man stabil und immer potent, 90 bis 100 Punkte zu machen, während man den Gegner zwischen 85 bis 90 hielt. Dies war die Identität der New York Knicks 2013. Und wir fühlten uns damit besonders wohl im April, als die Mannschaft zu diesem Run ausholte, Awards abräumte und fokussiert in die Post Season ging.

Einen Monat später hat man diese Identität aufgegeben, gleichfalls die Kardinalssünde in einer Playoff-Serie begangen, in der die Knicks sich selbst verleugnen und zum schlechteren der beiden Teams mutieren.

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A Wasted Opportunity

Mai 13th, 2013 by Robert

Ich habe es gestern Nachmittag bereits auf Twitter (@robertjerzy) mit einigen von Euch diskutiert. Nicht das schlechte Spiel der Knicks war die größte Enttäuschung für mich, sondern der Fakt, dass die Knicks eine recht gute erste Halbzeit spielten und die Chance besaßen, diese Partie 3 zu gewinnen. Was sich allerdings nach der Halbzeit entfaltete war weit weg von der Leistung, die notwendig ist, um die nächste Runde zu erreichen … oder gar ein weiteres Spiel in dieser Serie zu gewinnen.

Irgendjemand sprach es von Euch an. Bis auf die zweite Halbzeit in Spiel 2 sind die Knicks seit Spiel 3 der ersten Runde nicht auf der Höhe. Zu viele Spieler agieren weit unter ihrem Niveau und Mike Woodson muss nun die richtigen Veränderungen für Spiel 4 vornehmen, um eine Chance auf diese Serie zu haben.

Bevor wir uns alle auf den Totentanz einstimmen. Spiel 4 ist ein besonderes. Verlieren die Knicks, ist es fast aus – gewinnen sie, ist der Heimvorteil zurück in New York und die Knicks sind in einer guten Situation.
So schnell kann eine Partie die Wahrnehmung verändern. Allerdings muss auch festgestellt werden, dass fast alle Probleme in New York derzeit hausgemacht sind. Die Knicks spielten bereits im Januar/Februar solche Spiele.
Dass Mike Woodson allerdings nicht in der Lage ist, die Mannschaft auf den richtigen Kurs zu bringen, ist frustrierend. Sowohl in der Serie gegen Boston als auch gegen Indiana war das Rezept für den Erfolg die Dribble Drive Penetration.

Indiana ist die beste Mannschaft wenn es ums verteidigen des 3ers geht – New Yorks Identität liegt u.A. im Distanzwurf. Schaut man auf den Box Score, dann war nicht die Defense das Problem, sondern die Offense.
Die Offensiv-Rebound Statistik sprach eine deutliche Sprache, ja. Doch bei lediglich 3 Treffern aus 11(!) Versuchen aus der Distanz hätten die Pacers noch 10 Rebounds holen können. Addiert man die „normale“ Rate der Knicks aus der Distanz hinzu, hätte NYK Spiel 3 gewinnen können (=müssen).

Dieser Fakt ist schockierender als die Rebounds, die Turnover oder die Anzahl der Würfe für Melo und JR. Head Coach Mike Woodson ist nicht in der Lage, seine Mannschaft richtig spielen zu lassen. Felton brach das Pick & Roll fast immer ab, der so wichtige Zug in die Zone (der auch den Raum für die Shooter außen eröffnet) fand nicht statt …. also er fand statt. Nämlich 2-3 mal mit Pablo, der dann auch auf Kenyon und Amar’e ablegen konnte, bzw. den Floater am Korb hatte.

Dass ein Team plus der Coach allerdings nicht in der Lage ist, die richtige Strategie zu gehen, ist blamabel.

Derzeit sind die Knicks also eine Mannschaft, die im Rebound und Inside Game unterlegen ist, in der Offense nicht die richtigen Entscheidungen trifft und in der Defense teilweise den falschen Fokus auf die falschen Spieler setzt und den 3er zulässt aufgrund zu viel Help im Low Post.
Mike Woodson und sein Team ist nun gefordert, die richtigen Änderungen vorzunehmen. Derzeit ist weder der Iso-Basketball, noch Amar’e Stoudemire das Problem, sondern das gesamte Kollektiv. Die Offense muss wieder facettenreicher werden, Ray Felton muss das Vertrauen seines Coaches und seiner Mitspieler erhalten, um das Tempo und die Offense zu kontrollieren (etwas, was er gegen Boston hervorragend tat).

Die Knicks ziehen nicht an einem Strang, was allerdings auch gesagt werden muss – so oft haben wir bereits den Abgesang auch Mannschaften angestimmt nach einem schlechten Spiel. Ich vertraue darauf, dass NYK morgen die richtigen Änderungen vornimmt.
Vor Partie 3 war ich überzeugt, dass man Spiel 4 gewinnt. Ich hoffe, dass die Veteranen in dieser Mannschaft den Kurs vorgeben werden und Mike Woodson die richtigen Entscheidungen trifft. Dazu gehört allerdings nicht, dass man nun die Rotation komplett über den Haufen wirft und auf Spieler hofft, die in diesen Playoffs wenig gespielt haben.
Sollte JR allerdings schwächeln, warum dann nicht mal Cope 3 Minuten geben oder Marcus Camby (for god sake!!!!) mal gegen Hibbert stellen.

Mike Woodson muss aufpassen, dass er sein Schicksal nicht an die Leistung JR Smith’s knüpft und mit seinen Spielern wieder zurück „on the same page“ kommt. Die Aufgabe ist gewaltig und die Niederlage schreibe ich dem Head Coach zu.

Wer glaubt an den Sieg in Spiel 4? Eure Stimmen bitte noch mal.

… and so did I! Die Geschichte dieses schicksalsträchtigen Spiel 2 sah bis Mitte des dritten Viertel etwas anders aus. In meinem Kopf entwickelten sich Szenarien, die jedoch wortwörtlich nicht mal annähernd hätten aufgreifen können, was sich vor meinen Augen offenbarte.
Die Knicks spielten die ersten 17-20 Minuten auf höchstem Niveau. Zwar fielen längst nicht alle Würfe, doch die Defense war energisch, eng und forcierte Turnover. Auch die so bekannte Schwächephase der Knicks zu Beginn des zweiten Viertels, in welcher die Mannschaft aufgrund der Wechsel oftmals Schwierigkeiten hat, konstant zu punkten, war nicht vorhanden.

Die Knick spielten wie das Team, das wir sehen wollen …. und trotz alledem lag man lediglich mit ca. 10 Punkten vorn. Dieser Umstand – angemerkt von Reggie Miller – beunruhigte auch mich, zudem die Pacers extrem ruhig und fokussiert wirkten und stets in der Lage schienen, einen größer werdenden Rückstand einzudämmen.

„Wie gut müssen die Knicks spielen, um diese Partie auch nur knapp zu gewinnen? Oh, und was sagt dies über den Verlauf der Serie aus?“

Als Indiana dann auch noch im dritten Abschnitt die Führung übernahm und sowohl Carmelo Anthony als auch JR Smith von einem Fehlversuch in den nächsten stolperten, sah ich den 0-2 Rückstand vor meinem geistigen Auge. Dann kam eine Auszeit der Pacers samt Pause für Hibbert und George (in Bezug auf die Melo-Zuweisung). Ich weiß noch, dass ich bereits folgenden Satz im Kopf formulierte:

„Die Mannschaft wird nicht von Melo oder JR, sondern von Shumpert, Kenyon und Felton getragen … ob Carmelo Anthony jemals herausfinden wird, was er an sich, an seiner Einstellung und seinem Spiel ändern muss, um erfolgreich zu sein?“

Momente später kam ein anderer Carmelo Anthony zurück auf’s Feld, zog gegen seinen Gegner Jeff Pendergraph zum Korb, fand in Pablo Prigioni einen Partner-in-Crime, der einen der tollsten Spurts seit langem initiierte und plötzlich alle Tugenden zu Tage brachte, die es den Knicks ermöglichen, jedes Team zu schlagen.

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Blacked Out

Mai 7th, 2013 by Robert

Zwischen ich in Berlin und ich in Madrid ist folgendes passiert:

Die Knicks verlieren ein hart umkämpftes Spiel 4 in Boston knapp in Overtime trotz der JR Suspendierung und dem plötzlichen Tod von Melos Offense Game. Die Knicks verlieren wenige Tage später auch Spiel 5 trotzdem man kollektiv schwarz trug und JR wieder zurückkam …. allerdings ohne die Leistung, die ihn zum Sixth Man of the Year machte.

In Boston gewinnt man dann Spiel 6 und damit die Serie dank 42 Punkte vom Trio Shumpert – Felton – Pablo. Zwischen Spiel 6 gegen Boston und Spiel 1 gegen Indiana am Sonntag Abend lag lediglich ein Tag. Vergleiche ich die Spielweise der Mannschaft vom Sonntag mit den ersten drei …. sogar vier Spielen der ersten Runde, dann dachte ich zunächst:

Die Knicks waren einfach nicht auf der Höhe

Mittels Nachbearbeitung und anschauen der Spiele muss ich mich allerdings revidieren. Nein, vielmehr spielen die Knicks genauso wie in der Serie gegen Boston, nur ist diesmal eines anders – die Indiana Pacers wird man mit dieser Spielweise und Engagement nicht bezwingen können. Was müssen die Knicks also ändern? Welche Stellschrauben muss Woodson bewegen, um Spiel 2 zu gewinnen?

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Just One More Time

April 27th, 2013 by Robert

Viellicht sollte ich durch dieses Recap von Spiel 3 genauso schnell durchgehen, wie die Knicks durch diese Serie gegen ein komplett unterlegenes Team aus Boston. Was den Umstand der 3-0 Führung noch spezieller für mich macht ist die Tatsache, dass ich vor jedem einzelnen dieser Spiele dachte: „Okay, Dies ist die wichtigste Partie in dieser Runde.“
Fakt ist, dass für die New York Knicks, die seit über einem Jahrzehnt keinen bedeutungsvollen Playoff-Moment mehr hatten, jedes Aufeinandertreffen mit den Celtics ein Prüfstein war und ist. Diese Mannschaft, mit ihren Ups and Downs in der regulären Saison, die mich dazu motivierten, sie als Same Ol‘ Knicks zu bezichtigen, beweisen Charakter, die richtige Einstellung und Mentalität sowie Zusammenhalt.

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Same Melody Of A Wonderful Song

April 24th, 2013 by Robert

Zum ersten Mal seit 14 Jahren übernehmen die New York Knicks eine 2-0 Führung in einer Playoff-Serie.

Allein diese Tatsache birgt etliche Fakten und Erinnerungen für die Franchise und ihre Anhänger. Gestern twitterte Anthony Donahue während der zweiten Halbzeit folgenden Satz:

There is nothing in sports like a #Knicks playoff game at the Garden, NOTHING!!

Während NYK also zu Beginn des dritten Viertels – ganz nach der Façon aus Spiel 1 – mehrere Gänge hochschaltete und den Celtics lediglich 23 weitere Punkte erlaubte wurden mir zwei Dinge klar:

1. Doc Rivers‘ Gesichtsausdruck verrät, dass ihn die Realität eingeholt hat und sein Team chancenlos ist, wenn die Knicks ihr Potenzial abrufen.

2. Wann habe ich diesen Satz zuletzt gedacht?

Ihr habt es bereits angesprochen. Die Knicks haben bisher noch nichts erreicht und lediglich das Mindestziel umgesetzt. Mit welcher Art die Mannschaft jedoch in der Lage ist, Boston für zwei aufeinanderfolgende Halbzeiten komplett aus dem Spiel zu nehmen bedarf schon einer gewissen Bewunderung.

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Über die dringende Evolution vor Spiel 2

April 23rd, 2013 by Robert

Die Knicks gewannen Spiel 1 auf nicht komplett überzeugende und vor allem unschöne Art und Weise. Abgesehen davon, dass sich am Sonntag diverse Aneurysmen bei mir bildeten, war es der Start, den die Mannschaft im Hinblick auf den Fortgang der Serie gegen die Celtics benötigte.
Eine harte, von der Defense geprägte Partie, die durch Veränderungen bzw. Anpassungen entschieden wurde …. und durch zwei Spieler, die zwar teilweise Tugenden aus dem Januar und Februar an den Tag legten, am Ende jedoch das Heft in die Hand nahmen und anführten.

Sowohl Carmelo Anthony als auch J.R. Smith lieferten nicht die Leistung von vor zwei Wochen ab … zumindest nicht durchgängig. Doch bei aller Kritik ob der Wurfauswahl und Anzahl war zu sehen, dass vor allem der NBA Scoring Champion eines tat: ER ÜBERNAHM VERANTWORTUNG UND TRUG DIE MANNSCHAFT ZUM SIEG.

Es gibt etliche Gründe, warum die Knicks Partie Eins gewannen, allerdings auch etliche Aspekte, die in Spiel 2 heute Nacht dringend einer Verbesserung bedürfen.

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Was schreibt man nach einer Woche Abwesenheit, das alle nicht schon im Überfluss wissen – Stunden vor dem wohl wichtigsten Spiel der Knicks seit dem Finaleinzug 1999? Es ist eine ganz besondere Zeit, denn egal ob in den USA oder hier in Europa, wir alle – die Fans der Mannschaft – sind auf Betriebstemperatur.
Zurecht, vergleichen wir Mitte April 2013 mit alle den vorangegangenen Jahren. Normalerweise fanden wir uns zu dieser Zeit mit einer verlorenen Saison ab, setzten auf viel Hoffnung in den Sommer und suchten uns ein Playoff-Team aus, welches wir aus Sympathiegründen anstelle der Knicks bejubeln. Stets mit dem Gedankengang im Hinterkopf, wie es wohl wäre, eine starke Mannschaft aus Manhattan in der Post Season zu unterstützen.

Dieses Jahr könnte speziell werden. Es birgt so viele unbekannte Faktoren, so viel Spannung und Potenzial auf traumhafte Playoffs. Und inmitten dieser Playoffs befinden sich nun die New York Knicks, der zweitplatzierte der Eastern Conference vor der wichtigsten Serie seit über 10 Jahren.

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Ein 3er-Fest gegen die John Wall All Stars am Dienstag/Mittwoch Nacht war ausreichend, um den 13. Sieg in Folge einzuheimsen und schlussendlich die Atlantic Division Krone ausgehändigt zu bekommen. Die Knicks klicken weiterhin auf allen Zylindern, gegen Washington waren es die Schützen aus der Distanz, die diesen ungefährdeten Sieg sicherstellten.
Gleichzeitig sicherte man mit diesem Erfolg den ersten Division Titel seit Dekaden. Mit einem heißen Carmelo Anthony und einem Team, welches im Windschatten von Melo reitet, scheinen die Knicks derzeit der heiße Kandidat für die Playoffs zu sein.

Ihr erkennt vielleicht die Zurückhaltung in meinen Sätzen, hervorgerufen durch den Fakt, dass ich mir noch nicht ganz sicher bin, wie nachhaltig die derzeitige Leistung der New York Knicks ist. Ein Indiz könnte die Partie heute Nacht bei einem Team sein, welches ich persönlich als sehr gefährlich einstufe … nicht nur für New York.

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Okay, Hand hoch wer vor der Saison geglaubt hat, dass die Knicks zwei Wochen vor den Playoffs die Marke von 50 Siegen knacken …. someone? ….. anyone? 

Nun, ich dachte es nicht und kein Sieg hätte besser passen können als der Erfolg in Oklahoma City am Sonntag. Zwar bin ich weiterhin Stephen A. Smith und stelle fest, dass die Knicks auf Basis ihrer Erwartungen noch nichts erreicht haben, dieser Sieg gegen die Thunder nur zwei Tage nach dem – vom ’72er Meisterteam inspirierten – Sieg gegen die Bucks daheim im MSG könnte allerdings ein Preview für das sein, was wir in den Playoffs erwarten dürfen.

Und wenn selbst Bill Simmons in den Knicks das Swagger-Team Nummer Eins sieht, dann kann doch nichts mehr schief gehen, oder?! Oder … ?

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Erinnern wir uns an die Monate Januar und Februar (und hinein bis in den späten März) zurück, dann frustrierte besonders, dass die Knicks nach einem furiosen Saisonstart anscheinend vergaßen, welche Identität sie besitzen. Wie konnte dies passieren, fragten wir uns, wenn gleichermaßen auf den Sofas der Welt die Fans saßen, die genau wussten, welche Identität die Mannschaft besitzt?
Zug um Zug litten die Spieler an Amnesie. Carmelo Anthony, der Star der Mannschaft schien sich rückwärtig zu entwickeln, Tyson Chandler wirkte neuerlich nicht mehr wie der Defensive Player of the Year. Und während wir bei Iman Shumpert Nachsicht hatten ob seiner Verletzung so war es unbegreiflich, warum J.R. Smith sein Spiel und Jason Kidd seine Effektivität verlor bzw. Ray Felton die Zone mied.

All diese Faktoren waren in Summe das Übel all dessen, was sich vor Wochen noch ereignete. Anfang April feiern wir nun den 10. Sieg in Folge und eine Mannschaft, die anscheinend ihre Identität wiedergefunden hat und Bereitschaft zeigt, diese zu akzeptieren.

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A Mellow Game.

April 3rd, 2013 by Robert

Auf die Frage von TNT’s David Aldridge, ob er (angesichts seiner Leistung und der Tatsache, dass er der Player of the Month April 2012 war) den vierten Monat des Jahres besonders liebe, antwortete Carmelo Anthony mit:

„I am just healthy … I feel good.“

Diesen Fakt als simple Begründung für Anthony’s eher schlechte Monate Januar bis Mitte März zu akzeptieren, fiel mir stets schwer. Während des letzten Heimspiels gegen die Toronto Raptors bemerkte die kanadische Basketballlegende Leo Rautins, dass Melo ein Spieler sei, der unter Schmerzen nicht die volle Leistung bringen kann.
Ich für meinen Teil sah dies als wenig realistisch an – schaute man nur auf Kobe Bryant, der auch mit einem Bauchschuss noch 35 Punkte macht. Doch der Vater von Ex-Knick Andy Rautins sagte mir diesem Statement etwas wichtiges aus – ist Melo gesund, können wir ihn in der Form aus dem November/Dezember bewundern.

Dieser Melo rettete gestern die Knickerbockers in Miami gegen ein HEAT Team, dass man entweder unterschätzte oder falsch vorbereitet war. Denn in Halbzeit Eins machte die Mannschaft als Kollektiv fast alles falsch, was man falsch machen kann und erlaubte den LeBron/Wade-less-HEAT, wie die Mannschaft auszusehen, die nach San Antonio ging und mit einem Sieg zurückkehrte.
In einer Partie, die die Knicks aufgrund der Abstinenz der South Beach Stars eigentlich nicht gewinnen konnten, trug Carmelo Anthony New York zum 9. Sieg in Serie und scheint nun eines wieder zu sein – gesund.

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The Tale of the Green Dragon’s Defeat

April 2nd, 2013 by Robert

… und was es bedeuten kann. Zunächst, es war ein Sieg und nicht der Triumph im gesamten Krieg. Ja, ich komme vielleicht sehr spät zur Party, doch mein neuerlicher Entschluss, mit Game of Thrones anzufangen könnte die kommenden Absätze ein wenig beeinflussen.
Die Knicks spielten nicht ihren besten Basketball gegen Boston, taten eines jedoch bravourös – sie gewannen trotz eines kleinen Einbruchs. Es treibt wieder sein Unwesen …. dieses Gefühl, dass die Knicks in der Lage sind, Spiele zu entscheiden und den Gegner nicht zurückkommen zu lassen. Die Celtics sind nicht tot und könnten schon bald wieder vor den Toren des MSG stehen, in voller Besetzung und furchteinflößend für jeden Fan der Knicks.

Doch eines hat unsere Mannschaft gerade gestern geschafft – der grüne Drachen ist längst nicht mehr so übermächtig und tödlich wie noch in den letzten Jahren. Die Serie konnte man gewinnen, zwei Siege in Boston, einer daheim und die Erkenntnis ist nun wieder da, dass die Mannschaft aufgetankt hat und Waffen besitzt um, jeden Gegner schlagen zu können.

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