Archive for the ‘Saison 2013 – 2014’ Category

Das 15-Minutenspiel und Tyson-Dilemma

Januar 17th, 2014 by Robert

Knicks gegen Pacers gestern Nacht war ein lupenreiner Realitätscheck. 15 Minuten lang konnte New York mit den Pacers mithalten, die recht langsam ins Spiel fanden und wie ein Indianer das Spiel zunächst ausspähten. Ein Viertel lang erlaubte man den Knicks Ball Movement, schnelle Entscheidungen und 18 Punkte von Carmelo Anthony. Zaghaft konnte man auf Seiten der Knicks erkennen, was man im Sommer im Sinn hatte, als der Trade für Bargnani abgenickt wurde. Bargs startete recht gut, traf seinen ersten Jumper aus der Bewegung heraus und zog Hibbert in der Tat ein wenig aus der Mitte heraus.

12 Minuten lang schaute Indiana sich dieses Spektakel an, ehe man begann, das Spiel anzupassen, enger am Gegner zu stehen und das eigene, grandiose Offensivspiel umzusetzen. Jeder der davon spricht, dass die Pacers keine Offense besitzen schaut die Spiele nicht selbst an. 26 Assists als Mannschaft sprechen eine deutliche Sprache für das, was alle sahen – Indiana ist Lichtjahre von den Knicks entfernt. Und falls irgendjemand anhand der letzten Spiele dachte, dass die Reinkarnation der 99er Knicks entstanden ist, der muss sich selber nur mal die Frage stellen: „Womit bin ich zufrieden?“

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Oh Woody, you little Rascal.

Januar 15th, 2014 by Robert

Da liefert uns der liebe Mike Woodson einen Teaser, wie abwechslungsreich das Leben ohne J.R. aber mit Toure‘ Murry, Tim Hardaway Jr und Iman Shumpert, abgemischt mit Chandler und STAT sein kann (im zweiten Viertel) und dann rückt er von dieser – doch erfolgreichen – Linie wieder ab. Erstens, Murry ist kein Game-Changer, versteht mich nicht falsch. Einige würden argumentieren ich hege die selbe Romanze mit Murry wie Woody mit J.R. und … ja, das respektiere ich. Wenn man allerdings – neben des offensichtlichen Back-to-Back Problems – auf die eigentlichen Gründe dieser Niederlage gegen Charlotte schaut, dann frage ich mich, warum Mike Woodson in der zweiten Halbzeit nicht an der Erfolgsformel aus dem besten Viertel der Knicks (2Q) festgehalten hat. In diesem kontrollierten die Knicks das Spiel trotz Müdigkeit nämlich mit einer Komponente: Der Defense.

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Liebe Freunde entschuldigt, aber gedanklich hänge ich noch ein wenig in Philadelphia fest. Ich muss zugeben, dass mich das Ende des J.R.-Benchings nach nur einer Partie sehr überrascht hat … und dann auch wieder nicht. Der sportliche Klaps von Mike Woodson auf Smiths Hinterkopf ist exemplarisch für die Knicks:

Etwas geht tierisch schief – man lässt es viel zu lange aus dem Ruder laufen – man reagiert dann endlich irgendwann – zieht es allerdings nicht richtig durch, sodass lediglich die Symptome bekämpft werden, jedoch nicht die eigentliche Krankheit.

Die Knicks sind wie ein Workaholic, der sich selbst keinerlei Zeit gibt, zu heilen und irgendwann tot umkippt oder in eine Depression fällt. Und ich falle mit. Ja ich weiß, die Knicks gewinnen, spielen hart *jada-jada-jada*. Schlussendlich geht es mir persönlich allerdings um weit mehr als den kurzfristigen Erfolg … welchen ich niemanden wegnehmen möchte, also versteht mich nicht falsch Freunde. Ich respektiere jede Sichtweise, die die positiven Aspekte der jetzigen Situation erkennt. Das Benching von J.R. nach nur einem Spiel wieder aufzuheben, zeigt mir jedoch, dass niemand in der Franchise es wirklich rafft. Und so krass der Artikel von Adrian Wojnarowski auch war, er legt den Finger in die klaffende Wunde. Auch aus diesem Grund kann ich mich über die Siege im neuen Jahr nicht wirklich freuen.

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Der Tiefpunkt der Saison

Januar 10th, 2014 by Robert

Paralleluniversum? Bekloppt? Falsches Spiel bzw. Jahr eingeschaltet? Nope. Robin Lundberg von ESPNNY illustrierte zu Beginn der Woche, was passiert, sollten die Knicks tatsächlich Miami schlagen. Zum einen würde die Knicks Fan Police vor dem Garden auf ihn warten und abführen, zum anderen würden sich Anhänger und Front Office gleichermaßen zurück in diese Mannschaft reden. Isoliert betrachtet war das Spiel grandios. Spielerisch, atmosphärisch, J.R.-isch. Doch bevor wir nun die Division Champions T-Shirts bestellen und davon reden, dass die HEAT schlagbar sind, sollten wir uns eines vor Augen halten. Dies ist immer noch das gleiche Team, der gleiche Coach und das gleiche Konstrukt, welches in dieser Saison zu einem denkbar schlechten Start der Saison ausgeholt hat.

Warum der gestrige Sieg lediglich das sogenannte Rebound-Chick ist …

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Die New York Knicks, im besonderen Head Coach Mike Woodson haben den knappen Sieg über desaströse Detroiter einzig und allein Carmelo Anthony zu verdanken. Dieser glich mit einer exzellenten Partie etliche mentale Aussetzer des Trainers und seiner Teamkollegen (read: J.R. Smith) aus. Dass der große Nachteil auf der Center-Position nach Chandlers Ausfall über Sieg und Niederlage entscheiden würde, war im Vorhinein klar. Gott sei Dank hatte Josh Smith etliche Josh Smith Momente, die verhinderten, dass die Pistons den Sieg aus dem Garden stehlen.

Warum die Knicks nicht an die Leistung aus dem Road Trip anknüpfen und warum wir froh sein können, Kenyon Martin in unserem Leben zu haben …

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NYKJ PODCAST EPISODE #3

Januar 6th, 2014 by Robert

Im ersten Podcast des neuen Jahres gehe ich auf den Texas Triangle Trip der Knicks ein, welche Facetten ausschlaggebend sind für den neuerlichen Umschwung und warum Iman Shumpert eine der wichtigsten Komponenten einer funktionierenden Knicks-Mannschaft ist.

Zudem rede ich über Toure‘ Murry, Andrea Bargnani und das Melo-Drama 2.0.

Viel Spaß beim hören, Kritik und Anmerkungen wie immer hier oder auf Twitter bzw. Facebook. Was euch lieber ist.

Macht’s gut Freunde.

Robert

Happy Knicksmas

Dezember 24th, 2013 by Robert

Es ist mittlerweile das sechste Weihnachtsfest, das ich mit einem Teil von Euch verbringe. Sechs … eine lange Zeit, die mich immer wieder erkennen lässt, wie froh ich sein kann, eine so treue Leserschaft zu haben. An dieser Stelle VIELEN DANK an Euch alle und ein frohes Weihnachtsfest.

Sogar die Knicks haben sich gestern Nacht entschieden, den Fans noch ein kleines Präsent zu überreichen, wenn auch auf Kosten von Carmelo Anthony. Anthony’s überzeugende Vorstellung wurde jäh von einer Knöchelverletzung im dritten Viertel gestoppt. Zu diesem Zeitpunkt führten die Knicks in Orlando mit über 20 Punkten. Melo’s Verletzung ließ den Rest der Mannschaft dann jedoch sehr nervös werden, was es den Magic erlaubte, zurück in die Partie zu kommen. Wie die Knicks diesen Vorsprung herausspielten und wie sie diesen wieder wegwarfen … folgt mir einfach.

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Clueless

Dezember 22nd, 2013 by Robert

Hinter der Klassenfahrts-Einferch-Strategie kann Mike Woodson nun auch nen Haken machen. Quellen nahe am Coaching Staff zu Folge stehen diese Maßnahmen als nächstes an:

Ein Exorzist … Koks und Huren für alle … und sollte das nicht funktionieren wird Woody die Spieler vor der Partie mit ’ner .45er bedrohen. Die Hoffnung besteht bei mir, dass er Ray Felton die Cargohose von der Hüfte schießt.

Freunde, es sieht düster aus und die Knicks sind schlecht. Punkt. Woher kommt diese plötzliche Erkenntnis? Durch das schauen anderer Teams in der NBA. Vielleicht sollte Mike Woodson meinem Beispiel folgen, hilft es doch oftmals, über den Tellerrand hinauszuschauen um zu erkennen, was einer Veränderung bedarf. Die Frage ist nur, ob Woodson dazu noch in der Lage ist. Mittlerweile wird es immer deutlicher, dass die USS Knickerbocker zu viele Bruchstellen besitzt, um nicht unterzugehen. In Folge dessen wird es immer schwieriger, den Finger auf diese eine, große Schwachstelle zu legen. Visuell muss man jedoch attestieren, dass die Knicks dieser Saison keine Identität, keine Kontinuität und keinen Charakter besitzen. Überlebenswichtige Bausteine, die jedes gute Team besitzt. Und während sowohl der Coach als auch die Spieler mittlerweile rat- und ideenlos sind, entpuppt sich die gesamte Franchise als Sternzeichen Krebs – ein Schritt vor, zwei Schritte zurück.

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Wenigstens kein Chris Smith …

Dezember 19th, 2013 by Robert

… soweit ist es um mich nun geschehen. Gestern Abend öffnete es sich im Herzen des schönen Milwaukees – das Auge des Armageddons in welchem ich folgenden Ausgang der Partie erblickte (nachdem Toure‘ Murry, der Hauptgrund warum ich mich auf dieses Spiel freute umknickte):

Ich sah eine Niederlage in den letzten Minuten für die Knicks, die angeführt werden von Chris Smith auf der Point Guard Position und aufgrund defensiver Unfassbarkeit in Milwaukee verlieren. Gegen das schlechteste Team der Liga. 

Nun, das Auge schloss sich schnell wieder (okay, nicht ganz so schnell) und die Knicks gewannen. Wer sich nach diesem harten und teuer erkauften Sieg (noch mal, gegen das schlechteste Team der Liga) jedoch gut fühlt, dem helfe ich gern, dieses Spiel korrekt einzuordnen.

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Danke, Mike Woodson ….

vielen Dank für die Entscheidung einer retrospektiven Hommage an den ehemaligen Coach der Philadephia Eagels. Es reicht nicht, mit vollkommenem Unverständnis über das eigene Spielermaterial in die Saison zu gehen und Spiele in facettenreicher Art und Weise zu verlieren. Nein, es wird Tribut gezollt an die Coaching-Fehler, die in einer Profiliga niemals passieren dürfen.

Vielen Dank Coach Woodson, dass die einzige gute Saison seit über 12 Jahren mittlerweile durch die Leistung in dieser Saison entwertet wurde. Eine 54-Siege Saison, in der wir (sind wir ehrlich) nicht an die Meisterschaft glaubten, allerdings ein Team unterstützten, was auf der anderen Seite dummer Entscheidungen war und etliche Partien aufgrund Teamgefüge und Spielintelligenz gewann. In der Fans über das gesamte Jahr hinweg ihre Knicks gegen alle Stimmen und Kritiken verteidigten. THE KNICKS ARE BACK. Und sie stehen für Playoff-Ball …

Danke, dass dieser Aufbruch nach einem Jahr torpediert ist. Dass die Knicks erneut zu einer Lachnummer verkommen und immer wieder neue, spannende Wege finden, der Verlierer zu sein. Vielen Dank Mike Woodson für die Zurschaustellung absoluter Ideenlosigkeit, Strategiearmut und mangelnder Entscheidungsgewalt. Vielen Dank für den bloß gestellten Fakt, dass weder defensive Schemata, noch Absprachen oder allgemeine Vorgehensweisen im Training Camp vermittelt wurden.

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Baby Steps

Dezember 15th, 2013 by Robert

Der Sieg gestern Abend über die Atlanta Hawks im heimischen Madison Square Garden war die beste Leistung von Team Woodson in dieser Saison, da es sich um einen ernstzunehmenden Gegner handelte. Vergessen wir die Siege über ein angeschlagenes Brooklyn und gegen Orlando mal. Die Hawks sind das drittbeste Team der (zugegeben schwachen) Eastern Conference und gewinnen ihre Spiele ganz klassisch mit Team-Basketball und Ball Movement.

Im Angesicht der Back-to-Back Situation für Team Woodson (auch Atlanta spielte am Freitag Abend) ging der mentale Sieg in meinem Kopf an die Hawks. Gerade deswegen war das Spiel gestern so erfreulich. Wenige haben vor der Partie auf die angeschlagenen, desolaten New Yorker gesetzt. Einige prägnante Elemente haben jedoch den Ausschlag zu Gunsten Team Woodson gebracht. Schauen wir also mal, wie das aussah.

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Up next: Die Behandlung der Symptome

Dezember 11th, 2013 by Robert

Ich leihe mir diese Analogie heute vom grandiosen Robin Lundberg, der eine mögliche Entlassung von Mike Woodson in dieser Art beschrieb. Die Behandlung eines Symptoms. Auch eine Nacht, nachdem Team Woodson neue Tiefen erreichte, wenige Tage nach der 40-Punkte-Niederlage gegen Boston, scheint Woodson lediglich eines der Probleme dieser Franchise zu sein. Natürlich essentiell für den Verlauf dieser Saison dürfen wir als Fans jedoch eines nicht tun – uns selbst in die falsche Hoffnung hineinreden, dass ein anderer Coach auf ein mal mehr aus diesem Team herausholt. Denn wenn uns der 5-15 Record eines zeigt dann, dass das Material nicht ausreicht, um den Erfolg aus der letzten Saison zu wiederholen, geschweige denn „den nächsten Schritt“ zu tun.

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Recap: Celtics (114) – (73) Knicks

Dezember 9th, 2013 by Robert

Toure‘ Murry: 4 Punkte in 6 Minuten.

THE KNICKS ARE BACK, YO (Jesse Pinkman-Voice)

NYKJ PODCAST EPISODE #2

Dezember 6th, 2013 by Robert

Schönen Nikolaus Euch Allen!

In Anbetracht der gestrigen Partie und Eurer Anregung, doch eine weitere Episode nachzuschieben … BITTE!

Episode #2 des NYKJ Podcast ist online, diesmal mit meinem lieben Freund Sebastian Dumitru als Gast. Folgende Themen haben wir behandelt:

  1. Recap: Knicks vs. Nets
  2. State of the Nets and Knicks
  3. Die Saison beider Teams
  4. How to fix the Knicks

Haut uns an, hier in den Kommentaren, auf Twitter (@robertjerzy / @nbachefkoch) oder Facebook (https://www.facebook.com/nyknicksjournal).

Oh, fast vergessen, den Podcast findet ihr nun auch auf iTunes (müsste bald online sein). Einfach nach „NYKJ“ suchen et voilà, ihr könnt’s abonnieren. Natürlich ist aber auch der Download hier, bzw. das direkte anhören möglich.

Macht’s gut Freunde.

 

Spreu vor Weizen

Dezember 2nd, 2013 by Robert

Die Rückkehr vom kurzen dennoch äußerst erfolglosen Road-Trip zurück nach Hause in den heimischen Madison Square Garden sollte gestern Nacht gegen die New Orleans Pelicans die Kehrwende dieser Mannschaft einläuten. Acht Niederlagen in Folge, zuletzt eine mit zwei Punkten (weil das Taktikbrett der Knicks vorgibt genau das Gegenteil von „Erfolg“ auf dem Spielfeld umzusetzen) – aber hey! frei nach Raymond Felton „we play a lot better“. Nehmen wir diesen Schwung, nicht zweistellig verloren zu haben doch mit in den Flieger und knallen diesen den Pelikanen einfach vor den Latz.

Applaus an Mike Woodson, der Amar’e Stoudemire die Königsaufgabe übertrug, den besten Spieler der ‚Cans aus dem Spiel zu nehmen. Konnte ja keiner ahnen, dass New Orleans selbst minus Anthony Davis noch besser ist als Team Woodson. Ja, die Knicks 2013-2014 heißen bei mir ab sofort Team Woodson. Denn nach all diesen Wochen, in welchen nur ganz langsam klar wurde, was in diesem Team stimmt (glaubt mir, da gibt es den kleinen Funken) und was nicht, haben wir gestern Nacht Erkenntnis erlangt! Spreu trennt sich vom Weizen inmitten dieses 9-Game-Losing-Streaks. Und logischerweise wird die Spreu weiterhin vom Hauptbraumeister dem jungen Weizen bevorzugt. Anders gesagt, solange eine Debatte pro J.R. Smith und contra Iman Shumpert geführt wird, taumelt Team Woodson straight into almost certain doom.

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