Archive for the ‘Sommer 2013’ Category

Wie beginnt man eine Analyse zum Zustand der New York Knicks, ohne subjektiv zu werden? Es erscheint fast unmöglich. Gerade wenn man die Stimmen der Medien und Fans aus allen Ecken der Welt verfolgt.
Der Stachel des Playoff-Aus sitzt noch immer tief und prophezeit bereits jetzt einen schnellen Abgesang des Teams, welches bis spätestens 2015 doch eine Meisterschaft nach New York holen sollte.

Es mutet daher eher lachhaft an, wenn diese Franchise noch immer von der Win Now Situation spricht, obwohl die beste Chance, zu gewinnen, bereits einige Monate zurückliegt. „Man hat diese einmalige Möglichkeit bereits vergeben. Einfacher wird es nun nicht mehr.“ … so in etwa lesen sich die Überschriften aus dem Sommerloch doch, oder?!
Und ich gebe es sofort zu, ich kann nicht böse sein, wenn man mich in diesen erlauchten Kreis einbezieht. Ich glaube nicht an die Championship. Doch irgendwo zwischen Ende Juni und jetzt, zwischen der Enttäuschung, dem Bargnani Trade und etlichen Wochen Abstand habe ich für mich selbst neue Erkenntnisse erlangt. Ich verstehe noch immer Zusammenhänge und vor allem die Situation um die Rivalen in der Eastern Conference, versteht mich nicht falsch. Doch eines passiert nicht – ich werde nicht einfachen Plakativen zum Opfer fallen.

Ich blicke – in Anbetracht der Arbeit von Glen Grunwald – komplett objektiv und losgelöst von jeglicher Erfolgserwartung auf diese Off-Season. Und ich verteidige sie! Vor allem wenn große Portale hierzulande trotz des Budgets und der Möglichkeiten nicht in der Lage sind, korrekte Einschätzungen abzugeben.

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Es ist ein angenehmes Gefühl, Spieler unter dem Banner der Knicks in Aktion zu sehen. Ja, es ist Summer League, das basketballerische Äquivalent zu diesen unsäglichen Sommer-Testspielen der Fussball Bundesliga …. dennoch! Es ist Basketball, so who cares.
Zudem erfüllt die Summer League einen wichtigen Zweck … mehrere:

  1. Ich fühle mich seit den Finals wie auf Kaltentzug, das konfuse, nicht organisierte Sommergespiele hilft mir, meine Hand ruhig zu halten.
  2. Die Evaluierung der neuen Errungenschaften. Wie sehen die Rookies aus (aller Teams)? Gibt es einige Spieler, die eine Einladung zum Training Camp erhalten können/werden?
  3. Die Transformation der NBA zu einer 12-monats-Liga.

Das Summer League Team der New York Knicks macht Spaß. Im Gegensatz zum letzten Jahr läuft eine Fülle an Talent auf dem Feld herum und versucht, zusammen mit Hardaway Jr und C.J. Leslie einen Platz im Kader der Knicks zu bekommen.
Wie realistisch ist dies? Nun, die Knicks stehen derzeit bei 11 Spielern (inklusive Ron und dem nicht garantierten Vertrag von C.J.), was Raum für vier weitere erlaubt. Wer derzeit in der Summer League heraussticht?

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…. und Pablo auch!! Halleluja!

Juli 4th, 2013 by Robert

Der 4. Juli ist ab sofort DIA DEL PABLO!!!!

Nach J.R. Smith konnten die Knicks auch Pablo Prigioni zum bleiben überreden. „The Most Interesting Pablo in the World“ (sorry Picasso) hat heute einen 3-Jahres-Vertrag über $6 Mio. unterschrieben. Hierbei ist das dritte Jahr eine Team-Option …. was sowohl den Knicks, als auch Pablos Frau gefallen wird.

New York nutzte hierbei einen Teil der Mini-Midlevel sodass Experten derzeit davon ausgehen, dass die Knicks (neben unendlich vielen Veteran-Minimum Deals) noch zwischen $1.7 und $1.8 Mio. übrig hat.

Neben Pablo muss allerdings noch ein dritter Point Guard geholt werden. Draft Prospect Myck Kabongo spielt in der Summer League für die HEAT, andere Kandidaten sind derzeit Sebastian Telfair (*hmpf*) und Aaron Brooks (*mehh*).

Doch erheben wir zunächst das Glas am DIA DEL PABLO!!!

…. auch hierzu könnt ihr was sagen ….

Die News habt ihr sicherlich schon vernommen. Heute hat J.R. Smith einen neuen Vertrag über 4 Jahre für $24.7 Mio. bei den New York Knicks unterschrieben. Das vierte Jahr ist hierbei ein Player Option. Dies bedeutet herunter gebrochen rund $6 Mio. pro Jahr.
Bereits vor dem Beginn der Free Agency war klar, dass die Knicks aufgrund der Cap Restriktionen keinerlei Chance auf gleichwertiges Talent hatten – vor allem nicht zu diesem Preis. Kyle Korver hat gestern erst zum gleichen Deal in Atlanta unterschrieben, Kevin Martin sogar für $30 Mio.

Im Hinblick darauf haben die Knicks nicht nur Glück gehabt, J.R. halten zu können, sie haben ihn auch mit einem recht lukrativen Vertrag ausgestattet, der zu jederzeit auch in einen Trade involviert werden kann.

Dieser Deal ist in meinen Augen ein No-Brainer. J.R. war die Bird-Rights Ausnahme für NYK, um Talent zu halten. Wer nun denkt, dass die Versicherung ‚Tim Hardaway‘ überflüssig ist – Timmy ist auch in der Lage, als ‚6‘6 SG auf der Small Forward zu spielen.
Das Trio Shumpert, Smith und Hardaway macht durchaus Lust, nun müssen die Knicks noch den SF, PF und PG Spot angehen.

Aktuelle Berichte besagen, dass Prigioni wohl auch bleiben wird während Chris Copeland eine andere Richtung wählt. Es bleibt spannend, J.R. is back!

Eure Meinungen bitte!

Knicks Free Agency Update

Juli 3rd, 2013 by Robert

Medien proklamieren, Fans hoffen. Der Trade für Andrea Bargnani soll lediglich der Beginn einer produktiven Off-Season Strategie für die Knicks sein. Der Kader, speziell nach Jason Kidds und Rasheed Wallaces Abtritt bedarf diverser Verbesserungen, um in der kommenden Saison auch nur annähernd konkurrenzfähig zu sein.

New York ist in dieser Woche Teil vieler Spekulationen, Gerüchten, aber auch Fakten. Grund genug, um diese Neuigkeiten aufzuarbeiten und als Muster über die „Needs“ der Knicks zu legen.

Nach einigen Tagen und Nächten wirft der Bargnani-Deal neue Fragen und neue Fakten auf. Anscheinend waren die Knicks seit einiger Zeit am Italiener interessiert. Der Fokus des Front Office lag hierbei auf der Karriere Bargnanis, nicht alleinig der letzten Saison. Grunwald & Co. glauben, dass der 7-Footer seine Karriere im Woodson-System revitalisieren kann und zu dem Scorer wird, der die Vertragsverlängerung in Toronto erhielt.
Andrea Bargnani soll zudem als Versicherung fungieren, im Falle dass Amar’e Stoudemire erneut verletzt fehlen wird. Derzeit analysiert der Ärztestab der Knicks eine Spielzeitbegrenzung für den oft verletzten All Star. Insofern könnte Bargnani – falls gesund – diese Lücke füllen.

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Die Illusion vom Erfolg

Juli 1st, 2013 by Robert

Die New York Knicks wurden am ersten Tag der Free Agency aktiv. Gestern Abend berichtete Howard Beck (NY Times) als Erster über einen sich anbahnenden Deal, der den ehemaligen No. 1 Pick der Toronto Raptors, Andrea Bargnani nach New York schickt.
Als Tauschobjekte werden Marcus Camby, Steve Novak, ein Minimum Vertrag (Barron, Q-Rich) sowie der 2016 First Round Pick, 2014 (OKC Thunder Pick ausm Brewer Deal) und 2017 Second Rounders nach Kanada gehen.

Dieser Deal, wird er denn heute bzw. bis zum 10. Juli vollzogen, soll in den Augen des Front Office einige Lücken schließen, die der Kader in den Playoffs offenbart hat.

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Draft Night = Trade Night

Juni 26th, 2013 by Robert

Die NBA ist derzeit eine Buyers-League. 12 Trainerposten haben sich zwischen Saisonende und jetzt bereits verändert. Teams versuchen smarter zu werden, sowohl im Draft als auch in der Auswahl etablierter Spieler. Dies eröffnet natürlich Tür und Angel für potenzielle Trades, um die Payroll zu erleichtern … *nein, dies wird kein „wie-traden-wir-Amar’e“ – Post*

Viel schlimmer, ich bereite uns alle schon mal auf die Möglichkeit vor, Shumpert und/oder Chandler Goodbye sagen zu müssen. Ich weiß, ihr hasst mich ….

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NBA Draft 2013 a.k.a. Glens Urlaubsende

Juni 25th, 2013 by Robert

Die Rahmenbedingungen für die Knicks im diesjährigen Draft sind hinlänglich bekannt – New York wird an Nummer 24 ziehen und sind wir ehrlich … mit dem momentanen Kader ist fast jede Position eine Option. Der Rücktritt Jason Kidds hat hierbei nicht unbedingt geholfen, weder sportlich noch finanziell.
Die Knicks – ohnehin hoffnungslos über dem Cap – müssen mit dem Wenigen nun erneut viel herausholen. Den Trade des Draft Picks sehe ich somit als sehr unwahrscheinlich, es sei denn, er ist Teil eines größeren Trades, der die Franchise in den Augen des Front Office nach vorn bringt.

Und somit endet der kurze Urlaub von GM Glen Grunwald früh, genauer gesagt am Donnerstag, dem Draft-Day.

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Kein anderer Spieler hat in den Playoffs derart polarisiert wie Jason Kidd. Seine letzte NBA Saison endete in ungewöhnlicher Art und Weise. Denn nachdem der künftige Hall of Famer und NBA Champion gestern sein Karriereende vermeldete, bleibt die jüngste Erinnerung in den Köpfen der meisten Fans hängen.

Zu Unrecht wurde Jason Kidd hart kritisiert. Nun, nach nur einer Saison als Knickerbocker müssen wir uns wieder verabschieden von einem Spieler, der dem Team und der Saison seinen eigenen Stempel aufgedrückt hat. In seiner Art und Weise. Für mich kommt sein Karriereende viel zu früh und in einer Situation, in der die Knicks keinerlei Profit schlagen können.

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Wo stehen die Knicks nach dieser Saison, gefüllt mit 54 Siegen und einem Ausscheiden in der zweiten Runde der Playoffs nach sechs Spielen? Manche werden aus der Perspektive der desaströsen letzten 10 Jahre argumentieren, dass die New York zumindest zurück in der Bedeutung angekommen ist.
Andere wiederum gehen von der selbst auferlegten Maxime der Franchise aus, mit diesem Kader in einer Win-Now-Situation zu sein und um die Meisterschaft mitspielen zu können. Die Knicks waren so fokussiert auf die Miami HEAT, dass ein Team wie die Pacers im toten Winkel an ihnen vorbei brauste.

Indiana, ein junges Team mit einem dedizierten Gameplan und einer funktionierenden Coach/Team Dynamik. Von diesem dedizierten Gameplan sind die Knicks seit der Vorstellung in den Playoffs wieder etwas entfernt. Dabei ist die Grundlage längst nicht so schlecht wie nach dem Ausscheiden attestiert.

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In den letzten 14 Jahren hat man sich in New York City die Frage nach der Winning Formula gestellt. Der überraschende Run in die NBA Finals 1999 bewies der Franchise aus dem Big Apple, dass dieser Kader der Trophy so nah gekommen ist, wie schon seit 5 Jahren nicht mehr.
Man kann über die 80er und 90er Jahre sagen was man will, in New York wurde damals “Winning Basketball” gespielt. Und dies aufgrund einer sehr einfachen Formel. Dem Aufbau einer Mannschaft ausgerichtet nach einer Philosophie (ausgegeben vom Coach) und einem Konzept mit dem Namen “The Beast from the East”.

Ja, Patrick Ewing war nur ein weiteres Opfer des Serienkillers aus Chicago mit der Nummer 23 – doch auch wenn NYK seit 1973 keinen Titel mehr gewann, boy, sie gehörten zumindest zu den Contendern. Mit Ewings Trade nach Seattle verschwand auch diese Winning Formula für viele Jahre. Seither kämpften die Knicks wieder darum, relevant zu sein.

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