Here we go again

Breaking News

Da dieses Thema ja Stunde um Stunde heißer wird, vor ab schonmal eine kleine Zusammenfassung der Ereignisse.

Am heutigen Morgen berichtete CBSSports.com von einer Quelle, die behauptet, All Star Point Guard Chris Paul habe angesichts der neuerlichen Szenen, seinen Club die New Orleans Hornets um einen Trade gebeten. Diese Forderung beinhaltete auch eine kleine Liste an Teams, die CP3 bevorzugt. Unter diesen Teams sind neben LA und Orlando die New York Knicks.
Ursache seiner Bitte sei die Tatsache, dass er mit der Politik der Franchise nicht einverstanden sei, er vielmehr jedoch mit einem anderen Star zusammenspielen wolle – ähnlich wie sein guter Freund Lebron James es vor zwei Wochen vorgemacht hat.

Die Diskussionen entbrennen auf allen Blogs … Trade Szenarien werden durchgespielt … „was würde NO akzeptieren?“ … „was interessiert NO?“

Für mich hört sich das wie ein Sommertheater an, um die NBA nach Beendigung der Free Agent Periode nicht wieder aus den Schlagzeilen verschwinden zu lassen. Warum sollten die Hornets Ihren Franchise Player abgeben? Wie realistisch ist diese ganze Situation. Ich sammle nun erstmal Informationen und Meinungen. Fakt ist – es gibt weit mehr Mannschaften die NO etwas anbieten können, als bisher genannt.

Wer diese „heiße“ Diskussion verfolgen will, dem empfehle ich www.theknicksblog.com.

Eine komplette Analyse dieser Situation folgt bald.

Juli 22nd, 2010

5 Responses to “Here we go again”

  1. razah sagt:

    Also ich laß mich von dem Sommertheater jetzt sicherlich nicht anstecken. Als Knicksfan sollte man ja eins in dieser Free-Agency gelernt haben, nähmlich das die NBA langsam zu einer Klatsch und Tratschbude verkommt. Lassen wir den Spaß einfach auf uns zukommen, so oder so steht uns ne interessante Saison bevor und darauf freue ich mich riesig.



  2. Jan Schaknowski sagt:

    …ok, man wird doch jeden Tag schlauer. Und manchmal mehrmals am Tag. Schrieb ich heute Mittag noch das ich den Lakers und Orlando bessere Chancen gebe als NY, so ist das schon überholt. Doch eins scheint relativ sicher: Chris Paul will weg aus New Orleans.

    Aktueller Stand der Dinge ist das die Liste von CBSS die drei schon genannten Teams beinhaltet, aber da gibts auch noch die Liste von Chris Broussard bei ESPN, auf der sehen die Lakers nicht, aber dafür die Blazers und Dallas zusammen mit Orlando und den Knicks. Er meint die Chancen stehen 50/50 das Paul in New Orleans bleibt bzw. geht. Tommy D. gibt Dallas und Boston (weiss nich wo er die herhat) sehr schlechte Karten, Portland schlechte und bei den Lakers meint er würde Paul nicht reinpassen als traditioneller PG. Und zu Orlando sagt er nix.

    Entgegen meiner Aussage von heut Mittag können nicht nur die Spieler in den Trade geworfen werden die letztes Jahr schon da waren, sondern auch die 3 Jungs aus dem Golden State Trade. (Felton und Mozgov wären erst ab dem 15. Dezember zu traden) Aber das Problem mit Felton hatte ich schon ganz richtig umrissen.

    Die Frage aller Fragen hat Robert im Artikel schon gestellt: Warum sollten die Hornets ihren Franchise-Player ziehen lassen?!??? „Nur“ weil er weg will? Was werden die frisch gebackenen GM und Coach Dell Demps und Monty Williams machen? (Monty Williams könnte übrigens den eingefleischten Fans noch was sagen, der wurde ´94 mal von NY an 24. Stelle gedraftet, spielte aber nur anderthalb Jahre und 55 Spiele mit 10 MPG und 2,8 PPG im Big Apple.) Es scheint wohl tatsächlich nichtmal die 50/50 Chance zu bestehen die Chris Broussard sieht das Paul noch vor beginn der Saison New Orleans verlässt. Denn ein klares Machtwort von den Hornets würde zeigen: hey, du bist in der kommenden Saison unser starting point guard, unser Franchise Player. Und ich glaub nich das Paul dann schlechter spielen würde.

    Psychologisch gesehen könnte es allerdings ein Vorteil sein das die beiden Positionen GM und Head Coach gersde neu besetzt wurden, denn neue Besen kehren bekanntlich gut. Soll heissen ein neuer GM ist vielleicht eher geneigt einen Neuanfang zu wagen und Paul abzugeben als ein GM der ihn schon seit Jahren als Franchise Player hat. Aber ist auch nur son Bauchgefühl von mir…

    Bin schon auf deine Analyse gespannt, Robert…



  3. Knickson sagt:

    Ob Sommertheater oder nicht, am meisten interessiert mich nicht OB die Hornets sich nun ernsthaft überlegen ihn abzugeben, sondern was wir mit Felton machen würden. Eigentlich habe ich mich auf ihn gefreut. Er hat zwar (noch) nicht die Qualitäten eines Paul, jedoch glaube ich grosses Potential zu sehen, ausserdem dürfte er gut ins System passen.

    Ausserdem habe ich mich gerade irgendwie richtig gut anfreunden können mit dem „Wir-sind-die-Knicks,gehen-unbeirrt-unseren-Weg-und-können-auch-ein-schlafkräftiges-Team-ohne-mehrere-Starspieler-zusammenstellen-und-bleiben-erst-noch-flexibel“-Plan.

    Ich will nicht den Eindruck erwecken, dass ich mich gegen Paul entscheiden würde, jedoch würde ich sicher länger überlegen als andere. Nicht, dass mich jemand gefragt hätte.. 😉
    (Habe das Gefühl ich mach darüber schon so ernsthafte Gedanken, als ob wir ihn schon hätten und ICH entscheiden müsste.. 🙂



  4. Knickson sagt:

    @Jan: Danke für die Informationssammlung!

    @Robert: Freue mich auch auf deine Analyse!



  5. Malte Arndt sagt:

    Naja, wenn New York die Chance auf Paul hat, sollten sie sie auch nutzen – Raymond Felton ist bestimmt kein schlechter Spieler, aber er wird niemals auch nur annähernd an einen Chris Paul rankommen. Das dürfte auch Donnie Walsh wissen, aber ist eben die Frage, was man New Orleans bieten könnte. Sie dürften sich kaum nur mit auslaufenden Verträgen und Draftpicks abspeisen lassen, insofern würde ich denken, dass New York da neben Curry (den es wohl ohnehin brauchen würde, um das Gehalt aufzunehmen), auch Spieler wie Chandleer oder Douglas ziehen lassen müsste.

    Die andere Sache ist natürlich, dass New Orleans nicht unbedingt darauf angewiesen ist, Paul abzugeben. Vertrag hat er noch mindestens zwei Jahre (Spieleroption fürs Dritte) und das ist durchaus genügend Zeit, um das Team nach Pauls Wünschen umzugestalten. Dagegen spricht immerhin, dass man kaum einen Star nach New Orleans locken kann und jetzt jeder, der den Hornets Spieler abnehmen könnte, auf Paul pochen wird. Wird jedenfalls für die Hornets nicht leichter, den Kader aufzumöbeln.



Leave a Reply