Meine Philosophie ≠ Phil Jacksons Philosophie … so what?!

20150626

Mein erstes Jahr als Schreiber besaß inhaltlich viel Luft nach oben. 2008 brachte uns Donnie Walsh, Mike D’Antoni und eine Portion Hoffnung in den Big Apple, die Mordor-like Verhältnisse endlich hinter sich zu lassen. Ich beschäftigte mich mit allem möglichen, weniger mit dem Draft. Zum einen war mein Wissen über Themen wie Salary Cap, Talententwicklung, Spielphilosophie und alle wichtigen Details des Sports auf Rookie-Niveau. Zum anderen existierte der Luxus NBA.TV noch nicht in der Form, wie wir alle ihn seit Jahren genießen dürfen.

Somit wachte ich am Morgen nach dem 2008 Draft auf und fühlte zum ersten Mal das, was mich seither fast jedes Jahr verfolgt hat. Als hätte mir jemand fröhlich „Guten Morgen“ gewünscht, gefolgt von einem fiesen Leberhaken. Mit dem sechsten Pick wählten die Knicks Danilo Gallinari aus, ein Spezi des neuen Trainers D’Antoni. Bis auf die Tatsache, dass Gallo Italiener ist, störte mich eine Menge an diesem Pick. Aufgewachsen mit den „klassischen“ Athleten des Basketballs – speziell den Guards und Forwards der 90er Jahre, passte der Europäer so gar nicht in meine Vorstellung eines künftigen Knickerbockers. Vielmehr noch, er untermauerte die Philosophie D’Antonis – Seven Seconds or less Basketball mit einer übergroßen Prise europäischen Basketballs. Was ist aus Knicks Basketball geworden? Wo sind die beinharten Athleten? Shooter? Euer Ernst?

Der Interessenkonflikt traf mich voll ins Gesicht. Ich will das eine für die Knicks – auch aufgrund der selbstgefälligen Einschätzung das ich schon weiß, was das Richtige sei. Im Kontrast steht die Entscheidung der Obrigkeit. Das Vertrauen in eine Philosophie und Strategie, die ich nicht teile. Die Geschichte erzählt, dass ich mich relativ schnell in Gallo verliebt habe und bis heute traurig bin, ihn nicht mehr in NY zu haben.

2010 wachte ich am Morgen nach dem Draft mit dem Telefon in meiner Hand im Bett auf, um das Ergebnis des Draft zu checken. Die Knicks besaßen zwei Picks in der zweiten Runde. Für mich viel zu spät, um die Nacht davor wach zu bleiben. Allerdings verschwendete ich unzählige Stunden darauf, geeignete „Sleeper“ in Runde Zwei zu finden. Ein Name war Lance Stephenson, bei dem ich dachte, er würde zu den Knicks passen. Nicht nur weil er New Yorker ist. Er war ein Shooting Guard mit Playmaker-Qualitäten und (wie sagt die Jugend so schön) Swag! Anstatt „Born Ready“ mit einem der beiden Picks zu ziehen, entschied sich Donnie für Landry Fields und Andy Rautins … Leberhaken. Ich erinnere mich noch, vor dem Spiegel im Bad gestanden und derart viel Wut gefühlt zu haben …. ich nahm es persönlich. Ich war verletzt und konnte nicht verstehen, wie die Knicks diese Chance haben verstreichen lassen. Ich war voller Zorn, vor allem weil die Namen Fields und Rautins nicht gerade Argumente für die Free Agency 2010 waren. Zumindest Fields war einer meine Lieblinge, bis er nach Toronto ging.

Im Vergleich zur letzten Nacht waren die genannten Jahrgänge aber nicht annähernd so wichtig für mich, wie 2015. Der 1st Round Pick, Phil Jacksons erster, wirklicher wichtiger Meilenstein, ist ein Wegweiser (erneut) für den Aufbau eines nachhaltigen Teams in New York City. Der Draft war tief. Selbst an Position vier – mit den Top Prospects Towns, Russell und Okafor außer Reichweite – war ich mir sicher, dass die Knicks einen Spieler für die kommende Dekade ziehen können. Und erneut fiel ich in meinen Modus Operandi zurück. Mittlerweile wesentlich nerdiger unterwegs, als vor sieben Jahren … (Holy Sh*t, 7(!) Jahre), zog ich noch mehr Faktoren für den Pick in Betracht. MEINE Philosophie für die Knicks. MEIN Plan und MEINE Forderung, wie die Knicks spielen sollten. Als Adam Silver „Kristaps Porzingis“ ausformulierte, feierte der Leberhaken sein Comeback … noch verheerender, als zuvor. Mir war klar, dass es in der Free Agency keinen Splash geben wird. Umso ausformulierter war mein Anforderungsprofil für den Pick. Ein 2-Way-Player auf der Guard- oder Wing-Position, der offensiv helfen und wachsen kann, defensiv jedoch sofort die Mentalität des neuen Teams prägt.

Und als Zinger in seinem George McFly Prom Night Outfit überglücklich in Kameras strahlte und Experten sowie Fans mit Fachwissen diesen Pick äußerst positiv bewerteten, lernte ich etwas über mich selbst.

Ich bin zu verbohrt, zu fokussiert auf genau den einen Weg und wahrscheinlich auch zu selbstverliebt in der Analyse, was ein gutes Team ausmacht. Gestern Abend konnte ich mir nicht vorstellen, wie Zinger in einem Trikot der Knicks aussieht, geschweige denn im kommenden Jahr spielt. Heute morgen wurde ich sauer ob der Erkenntnis, dass ich mit ihm keine Knicks 2K-Franchise anfangen möchte. Wie abstrus! Wie kleingeistig. Und wie arrogant zu denken, dass ich einen besseren Plan für die Franchise hätte als die erfolgreichste Persönlichkeit der NBA-Geschichte. Phil Jackson hat etwas getan, was kein Kritiker hat kommen sehen. Er lässt sich von Melos Zeitplan nicht beeinflussen. Kristaps Porzingis ist ein Investment in die Zukunft der New York Knicks. Er ist kein Wagnis, kein Bust oder Bargnani-Klon. Er ist ein junger Spieler mit beispiellosem Skillset, der richtigen Einstellung und dem Willen, die Häme in Beifall zu verwandeln. Er wird im kommenden Jahr viel lernen müssen. Die Weitsichtigkeit Jacksons in den Kader muss uns allen jedoch gefallen. Die Befürchtung, es müsse alles in diesem Sommer passieren, ist ad acta gelegt. Auch wenn Veteranen wie David West in New York anheuern. Dieses Team besitzt schon jetzt einen jungen, dynamischen Kern. Zinger, Galloway, Early, Thanasis und Neuzugang Jerian Grant. Vergessen wir nicht Louis Labeyrie und Guillermo „Willy“ Hernangomez, der gestern Nacht das neue Knicks-Trio komplettierte. Willy wird kommende Saison noch in Sevilla spielen.

Phil Jackson bleibt seiner Linie treu. Der Linie, die ihn immer wieder zum Erfolg geführt hat. Spieler mit gutem Charakter, hohem Basketballverständnis und Begeisterung zu holen. Kristaps Porzingis ist nicht mein Typ von Spieler. Noch immer bin ich hin und her gerissen. Was mich allerdings positiv stimmt ist, dass die Knicks zum ersten Mal nach vielen Jahren vernünftige, normale und weitsichtige Entscheidungen getroffen hat. Heck, Phil war in der Lage, für Tim „I win meaningless games“ Hardaway Jr. einen 1st Round Pick zu bekommen. Und dafür eine Bandage auf meine klaffende Point Guard Wunde zu legen mit Jerian Grant, verdient Respekt.

Mein Philosophie ist unterschiedlich von der Phil Jacksons. Dieser Satz allein sollte mir allerdings alles sagen, was ich wissen muss. Ja, ich bin mit Emotion, aber auch viel Wissen dabei. Schließlich gehört der Basketball mittlerweile zu meinem Beruf. Aus der Vergangenheit weiß ich, dass Spieler durch ihre Art und ihre Bereitschaft Meinungen ändern können. Und am Ende ist es nicht wichtig, was ich denke, was ich mir wünsche. Phil Jackson hat mit seiner Draft-Nacht einen Grundstein gelegt. Für die kommende Saison, die kommenden Jahre und die vorsichtig positive Hoffnung seitens der Fans, bald ein aufregendes Team auf dem Court des MSG bejubeln zu können.

Video Kristaps Porzingis

 

 Videos Jerian Grant

 https://youtu.be/MkEllhy39Yc?list=PLGbx-x-czRRdZXh2Spuoqk8p3-10t8I77

 

 https://youtu.be/onQcOD-Riv0?list=PLGbx-x-czRRdZXh2Spuoqk8p3-10t8I77

Videos Willy Hernangomez

https://youtu.be/EE2u5Zrcrek?list=PLGbx-x-czRRdZXh2Spuoqk8p3-10t8I77

 

https://youtu.be/VWTxIUYTwGs?list=PLGbx-x-czRRdZXh2Spuoqk8p3-10t8I77

Juni 26th, 2015

9 Responses to “Meine Philosophie ≠ Phil Jacksons Philosophie … so what?!”

  1. Big Time sagt:

    Grundsätzlich finde oder fand ich die Idee einen kompletten Neuanfang zu starten am aller Besten.
    Aber irgendwie verstehe ich nicht, warum Phil überhaupt mit Anthony verlängert hat? Oder warum er nicht einen Sign & Trade Deal eingefädelt hat.

    So wie es aussieht, macht er ja jetzt einen Neuanfang nur das Anthony noch da ist. Wenn Phil jetzt Calderon und Anthony traden kann, dann hat er Gestern alles richtig gemacht!

    Wenn nicht, dann finde ich es ein schlechten Kompromiss. Gerade wenn Jemand, wie West dann noch Zeit von Porzingis weg nimmt.

    Danke für den Link von Hernangomez. Den hatte ich in den letzten Monate bei der Beobachtung von Porzingis nicht beachtet.

    Ach… bei „The New York Knicks Podcast“ hatte er schon seit Monaten von Porzingis geschwärmt…



  2. durant35 sagt:

    Sehr interessanter Kommentar nach deiner Reaktion in der letzten Nacht 🙂
    Auch wenn er hinter Winslow und dann Mudiay nur meine dritte Wahl war (vor allem da ich mich bis zuletzt kaum mit ihm beschäftigt hatte) kann ich mit dem Pick ganz gut leben. Denn sind wir mal ehrlich, im Vergleich zu den Scouts gehen wir nach Gefühl und etwas Sympathie. Das Bild was wir uns von ihnen formen wird geprägt von den Meldungen die wir lesen sowie einigen wenigen Szenen die wir sehen.
    Wenn kein Trade mehr folgt ist für mich heut Nacht eine Sache aber klar geworden. Das war kein typischer Dolan Draft. Hier wurde Keiner wegen des kurzfristigen Erfolges genommen. Und es wurde trotz der sportlichen Misere null Rücksicht auf die Fans genommen. Die Verantwortlichen in NY (auch wenn wir oft von Phil in der Einzahl sprechen) gehen ihren Weg, scheinen komplette Handlungsfreiheit zu besitzen und haben auch keine Angst vor der Öffentlichkeit. Das sind genau die Dinge die ich mir mit Phil erhofft habe. Von demher bin ich zufrieden und hoffe das man KP richtig einschätzt.



  3. durant35 sagt:

    @big time

    Ich verstehe nicht ganz weshalb du den jetztigen Pick in Verbindung mit der Melo Verpflichtung bringst.
    Der Plan war ja nicht in diesem Jahr einen Toppick zu bekommen. Man wollte in die POs und dann über die FA aufbauen. An der Situation hat sich ja nicht so viel geändert. Die Spieler mit denen man im letzten Jahr über die Saison hinaus geplant hat sind ja noch da (Smith und Shump waren ja damals schon unter Beobachtung). Selbst wenn man um die Pos mitgespielt hätte wäre der Kern und der Cap jetzt ähnlich. Den Pick gabs als Schmerzensgeld quasi on top und spielte eh nicht die größte Rolle. Mit Grant hat man jetzt auch den zu erwarteten Midround Pick.
    Klar habe ich mir gewünscht, dass der Pick dem ganzen nochmal einen Extraschub gibt. Aber so gibts eben einen Plan B. Ich freu mich auf die FA und will sehen was man mit dem Cap anfangen kann. Bekommt man 15 oder 16 nicht die gewünschten FAs kann man immer noch um KP und den gegenwert von Melo aufbauen. Denn im Gegensatz zu Calderon wird er gesund immer noch einen gewissen Gegenwert haben. Wäre er 2014 als FA gegangen wäre hätte man nichts.
    Wenn man nicht ein Bombenangebot für Melo bekommt (wie das von LA für DMC) würde ich gern bis 16 (da hat man eh keinen Pick) die jetztige Strategie fahren. Ab dann hat man eh alle Picks und könnte notfalls (in NY natürlich kaum zu vertreten) die Reisleine ziehen.



  4. Big Time sagt:

    Mein Reaktion hat rein gar nichts mit Porzingis als Person zu tun. Ich höre mir wöchentlich den New York Knicks Podcast an. Hier hat der eine die ganze Zeit davon gesprochen, dass Porzingis an Vier die beste Wahl ist.

    Aus diesem Grund habe ich mir jedes mögliche Video und Material zu ihm angesehen. Er hat echt Talent, sein Wurf ist sehr stark. Aber wie viele schon geschrieben haben, ist sein Körper nicht NBA-Ready.

    Meine Reaktion war Frust über die dumme Entscheidung mit Anthony für diese Summe und Laufzeit zu verlängern. Wäre jetzt Anthony nicht da, würde ich mich fast genauso freuen wie über Winslow. Mit Winslow hätte man wenigstens jetzt die Schwächen von Anthony ausgleichen können.

    Aber jetzt haben wir 2 Power Forwards die sich nicht ausgleichen. Porzingis wird unnötig unter Druck gesetzt, da Anthony im Win-Now-Modus ist.

    Was mir gar nicht gefällt, wenn wir jetzt einen Namen wie West hören.

    Das wir noch einen zweiten Pick für Hardaway bekommen haben, ist wie ein Geschenk und genau nach meinem Geschmack 🙂

    Für mich ist ein starke Defense die Grundlage für Erfolg. Deswegen freue ich mich auch nicht über die Kombination Porzingis/Anthony. Grant ist sehr groß für ein Point Guard. Er spielt starke Defense und anscheinend sehr spielintelligent. Genau richtig für uns und eine Light-Version von Russel…

    In der letzten Saison haben mich Galloway und Shved überzeugt. Ich hoffe, dass man jetzt Calderon irgendwie los wird (Auslaufender Vertrag), dass man Shved nochmal bei uns sehen kann. Grant, Shved und Galloway könnte eine interessante Guard-Rotation werden.



  5. Big Time sagt:

    Das mit dem Gegenwert von Anthony sehe ich nicht so leicht, Anthony hat eine No-Trade-Klausel.

    Als erstes muss Anthony einem Trade erst einmal zustimmen. Und ich denke, dass er nicht sehr viele Wunschziele hat. Könnte mir die Lakers, Clippers, Bulls und Rockets gut vorstellen. Aber dann wird es schon sehr schwer.

    Dann ist aber die Frage, wollen diese Teams Anthony überhaupt und was bieten Sie. Ich wäre vor dem Draft schon glücklich über Randle und den 2. Pick gewesen.



  6. durant35 sagt:

    Klar, die no-trade-klausel drücht den Wert etwas. Und gerade wenn man Melo loswerden will ist das eh nie gut. Aber man wird ihn mMn für etwas Gegenwert losbekommen.
    Und jetzt hat man halt die Chance in den nächsten 2 Jahren mit Melo noch ein gutes Team aufzubauen. Ohne Melo wäre das deutlich schwieriger. Bei dem oben genannten Angebot würde ich wohl auch zuschlagen. Aber ich weiß nicht, ob das derzeit vorliegt.

    Bei West kann ich dich auch verstehen. Sportlich sicher auch nicht meine erste Wahl. Trotzdem wäre ich bei einem moderaten!!!!! Preis/Laufzeit auch nicht ganz abgebeigt.
    Er ist sicher nicht mehr der alte West. Aber es gab ja im Laufe der Saison schon die Kommentare von Billups, dass Melo kein wirklicher Leader sei. Das waren immer er und Kidd (auch schon lange nicht mehr in seinen besten Jahren), nach dessen Abgang es ja bergab ging. Und diese Rolle traue ich West durchaus zu. Als er damals nach Indy kam gings mit dem jungen Team bergauf. Er war der Leader dieses Teams. Und verkörpert genau die Einstellung die Phil von seinem „neuen“ Team haben will. Toller Charakter, Defense etc. Das wurde uns die ganze Saison gepredigt.
    Gut möglich, dass ich Bauchschmerzen bekomme wenn er bei uns unterschreibt :-), aber solch ein Typ kann auch den Schub ins ganze Team bringen, den man in der jetztigen Situation braucht. Da muss ich Phil und seiner Erfahrung vertrauen. Das lässt sich an Stats halt oft nicht begründen.

    Und das er die Position von KP spielt seh ich nicht unbedingt als Problem. Gehe jetzt ja nicht davon aus, dass der Lette 30 min + spielen wird. West ebenfalls nicht. Und bei einer small ball Aufstellung kann er auch mal kurzzeitig C spielen. Ein guter Mentor wäre er zusätzlich mit Sicherheit.

    Ganz unkritisch seh ich das sicher auch nicht. Aber das habe ich auch nicht erwartet :-).
    Mit der Richtung kann ich leben. Und was die beste Lösung sein wird werden wir eh nie erfahren.

    PS: und dann haut NY in den nächsten Tagen noch einen Trade raus und all unsere Überlegungen sind für die Katz :-).



  7. Doogie sagt:

    Der Pick sagt mir nur, dass Melo getraded wird über kurz oder lang. No trade klausel wird da kein Problem sein, weil der wird freiwillig die Franchise verlassen weil er da nix gewinnen kann in nächster Zukunft UND wird werden einiges für ihn bekommen 🙂



  8. KnickSven sagt:

    Hey Rob, das du nach dem Porzingis Pick hier ganz objektiv analysierst und nicht in einen Rant verfällst, verdient Respekt. Mich erinnert Zingis an den jungen Dirk Nowitzki, long skinny guy with a great shot.

    Wir wissen alle wie schwer es Dirk indem ersten 3 Jahren hatte und was aus ihm geworden ist.



  9. thortsch-mann sagt:

    Danke Rob für den schnellen und objektiven Bericht, Klasse!

    So, habe jetzt auch mal eine Nacht drüber geschlafen. Kann mich mit den Move immer mehr anfreunden. Phil ist von Porzingis überzeugt. Er wird seine Gründe haben, kennt sich ja auch ein wenig aus! In der Post wird er zitiert: „This young man [Porzingis] can shoot from 30 feet and can pass the basketball. If he has spaces around him, he’ll have isolations available.“ Dazu noch ein junger PG mit Grant, der groß ist, guten IQ hat, gute D spielt und solide wirft. Long Term Thinking!

    Melo ist damit wohl gar nicht einverstanden und scheint wohl nicht sehr zufrieden mit dem Umbruch zu sein. Aus der POST: „According to a source, Anthony was “very disappointed’’ to see Hardaway go. Anthony now is the last man standing from the Knicks roster that Jackson inherited 15 months ago“ und „“The bottom line is that sometimes Melo wonders if he belongs here — that’s all I can say,’’ one source said.“
    Jax kontert: „Carmelo’s always on my mind. He’s our favorite son,” Jackson said. “But the second most important thing is what we do for this franchise. That has to be a consideration. I let Melo know that when we made this choice. We anticipate it’s going to be rough, whether we have a 19-year-old KP or 19-year-old whoever.”

    Ganz ehrlich: Dann soll Melo halt gehen! Franchise Player verhalten sich anders! Wollen ihn die Lakers vielleicht noch? Chicago?

    Dann geht es jetzt darum einen guten Center zu finden! Wer wird weiter im Team bleiben? Ich hoffe Shved. Vielleicht Smith oder Aldrich? Bargnani jetzt wohl nicht mehr.



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