Preview:

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Die Provinz ist in der Stadt! Beim heutigen Match der Indiana Pacers gegen die New York könnte man mit Blick auf die Saisonstände meinen, Pest trifft auf Cholera.

Wie die Knicks sind die Pacers (a.k.a. das „Larry Bird All Suck Team“) mit fantastischen 3 Niederlagen in die Saison gestartet. Und während die Pacers ein wenig aussehen wie die St. Louis Rams der NBA, konnte New York im 4. Spiel dann doch den ersten Sieg einfahren.


Mit diesem Erfolg im Rücken und HB Männchen Nate Robinson auf Krücken, wollen die D’Antoni Boys an diese Leistung anknüpfen. Die Knicks spielten – im Gegensatz zu den ersten 3 Spielen – wie ausgewechselt. Grund genug, um in den Gazetten des Big Apple den kleinen (Krücken-)Flips als Problemquelle zu orten.
Die Tatsache, dass Kryptonate nur ein Qualifying Offer erhalten, D’Antoni dessen Zukunft an seine Disziplin verknüpft und Chris Duhon sich öffentlich über die mangelnde Einstellung vor den Spielen beschwert hat, sprechen dafür, dass „él Flipso“ sein ADS noch nicht im Griff hat.

Auf einmal erinnern sich Journalisten an einen Robinson, der auch während einer Niederlage noch spassend am Spielfeldrand zu sehen war, anstatt das gewohnte Bild eines geschlagenen NBA Spielers abzugeben („Gesicht-in-Handtuch“ oder „Handtuch-über-Kopf“). Der einzige Moment, bei dem Nate ein Handtuch über dem Kopf trägt ist, wenn er – als kleine Hexe verkleidet – David Lee zum lachen bringen will.
Die nötige Seriösität fehle ihm – es sei ein Fehler, Ihn als Marketingträger des Clubs zu nutzen … dies wird einem Spieler vorgeworfen, der im letzten Jahr noch gute Aussichten auf den „Jason Terry“ – Award hatte.

Und es lässt sich ja auch nicht leugnen, dass mit einem Larry Hughes mehr Defense und Ernsthaftigkeit ins Spiel der Knicks geflossen ist. Die Frage ist nur, ob D’Antoni dies zum Anlass nimmt, Nate in einer Woche professionell die Beine brechen zu lassen – sollte er Gefahr laufen, wieder gesund zu sein.

Das alles liegt aber noch vor uns. Denn auch die Pacers haben mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Rookie Tyler Hansbrough hat noch keine Minute aufm Feld gestanden und gestern Abend verletzte sich dann noch die Farmer Version von David Lee (Troy Murphy). Bei allem Spott, Troy ist ein wichtiger Spieler der Pacers (neben Granger der zweitbeste Scorer) und kann vor allem aus der Distanz punkten … was er (natürlich) letztes Jahr gegen die Knicks bewiesen hat. Froh kann man nur sein, dass Mike Dunleavy verletzt ist – der hat sein Karrierehoch von 36 Punkten mehrmals erreicht – etliche Male gegen … na …. klar, gegen die Knicks.

Die X-and-O’s für dieses Spiel:

  • An die Leistung vom Montag anknüpfen
  • An die Leistung vom Montag anknüpfen
  • Danny Granger ein bißchen bremsen (ein ernster Blick geht an Wilson Chandler)
  • Die Rebound-Hoheit haben
  • … und an die Leistung vom Montag anknüpfen …

Die Pacers sind in Ihrer jetzigen Verfassung definitiv schlagbar. Sie erlauben im Schnitt 100.9 Punkte und machen selber lediglich 95.0 Pkte. Gegen die Nuggets produzierten Sie eine sagenhafte Quote von 3-22 von der Dreierlinie. Wenn man Danny Granger einigermaßen im Griff hat, könnte den Knicks der nächte Sieg gelingen.

Bleibt nur die Frage offen, ob die Spieler nicht schon an LeBron denken, denn der ist am Freitag in der Stadt …

Mein Tipp: Knicks mit 8

– Robert Jerzy

November 4th, 2009

One Response to “Preview:”

  1. Arndt sagt:

    echt n sehr unterhaltsamer schreibstil…. liest sich echt gut, auch für mich als nicht-knicks fan 😉



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