Teil II: Wohin könnte der Weg der Knickerbockers führen?

20130530

Wo stehen die Knicks nach dieser Saison, gefüllt mit 54 Siegen und einem Ausscheiden in der zweiten Runde der Playoffs nach sechs Spielen? Manche werden aus der Perspektive der desaströsen letzten 10 Jahre argumentieren, dass die New York zumindest zurück in der Bedeutung angekommen ist.
Andere wiederum gehen von der selbst auferlegten Maxime der Franchise aus, mit diesem Kader in einer Win-Now-Situation zu sein und um die Meisterschaft mitspielen zu können. Die Knicks waren so fokussiert auf die Miami HEAT, dass ein Team wie die Pacers im toten Winkel an ihnen vorbei brauste.

Indiana, ein junges Team mit einem dedizierten Gameplan und einer funktionierenden Coach/Team Dynamik. Von diesem dedizierten Gameplan sind die Knicks seit der Vorstellung in den Playoffs wieder etwas entfernt. Dabei ist die Grundlage längst nicht so schlecht wie nach dem Ausscheiden attestiert.

Überreaktion in den Medien und der Community hat man ja erwartet, angesichts des Ausscheidens. Interessant ist nur, dass jeder Kritiker ein Gefangener des Moments ist. Glen Grunwald führte die Philosophie von Donnie Walsh weiter, an einem Kader zu bauen, der für die kommenden Jahre Bestand hat und mit den besten Teams der Liga mithalten kann.
Erst Amr’e, dann Melo und als defensiver Anker Tyson Chandler. Man erkannte die Schwächen auf dem 2-Guard-Spot und draftete Iman Shumpert. Die Nöte auf der Point Guard Position hoffte man mit Ray Felton zu füllen, der in der Vergangenheit bewies, dass er ein Tandem mit Stoudemire bilden kann.
Man investierte in Jason Kidd und polsterte in der Mitte mit Camby aus. JR Smith bleib als sehr günstige Scoring Option und schon besitzt man einen Kader, der vernünftig zusammengestellt wurde.

Nach der Playoff-Vorstellung der Knicks fielen alle Spieler (bis auf Carmelo Anthony) in ihrem Wert. Wie eine kurzfristige Analyse einer Rating Agentur ist Jason Kidd bereits tot, Marcus Camby sollte man in einen Buyout hineinreden und Tyson Chandler ist einer überbezahlter, überschätzter Center mit null Offensiv-Game. Wie gesagt, die Gefangenen des Moments.

Die Erzählung des Sommers 2013 ist also die Forderung nach mehr offensiver Hilfe für Carmelo Anthony.

Würde diese – in welcher Form auch immer – kommen, wäre es die Bestätigung für eine Fortführung des Woodson Iso/Spread Systems, welches in den Playoffs allerdings zum Erliegen kam und wenig erfolgreich war. Warum?
Nun, Analysten zeigen mit dem Finger auf den Supporting Cast und wollen eine eklatante Talentschwäche im Kader der Knicks ausmachen. Im Prinzip sind alle nicht gut genug, um Melo bei der Erfüllung der Mission Championship zu helfen.
In der Postseason sahen und hörten wir allerdings immer wieder Kritik an der strategischen Ausrichtung der Mannschaft. Chandler wie auch Shumpert mahnten an, dass man sich während der Niederlagen nicht an den Gameplan hielt, man viel zu oft in die Isolation abdriftete und Ball Movement komplett zum Erliegen kam.
Raymond Felton, der eine hervorragende Serie gegen Boston spielte wurde frisch nach Spiel Vier – welches die Knicks nach Verlängerung gegen die Celtics verloren – nach seiner Meinung zur Leistung der Mannschaft und der Entscheidung, alles über Melo laufen zu lassen befragt.

„We live with Melo and we die with Melo.“ ….

De facto spielten die Knicks stets ihren besten Basketball, wenn der Ball lief, Felton die Verantwortung übernahm und die üblichen Carmelo Anthony Punkte aus der Motion der heraus entstanden. Gegen Indiana punktete man dann, wenn Felton in das Herz der Zone zog und den Raum eröffnete.
Draft Previews wie drüben auf TBK scouten bereits Distanzschützen (sorry Leute, so schnell wie Tommy bin ich nicht) um komplementäre Puzzlestücke zu Carmelo Anthony zu finden.

Doch ist Carmelo Anthony die Antwort? In einer Liga, in der du entweder auf deiner Position absolut Weltklasse bist (LeBron, Durant, Duncan, Kobe, Dirk) oder eben Point Guard spielst? Was nun die alte, stets gestellte Frage aufruft. Macht Carmelo Anthony seine Mitspieler besser? Ist er in der Klasse der fünf genannten Spieler? Und lohnt es sich vor allem, den 3-Jahresplan weiterhin auszuführen und fein zu justieren?

Denn wirklich, dies ist das einzige, was den Knicks bleibt. Macht es die Mannschaft stärker wenn man Shumpert und/oder Chandler abgibt? Für Chris Paul vielleicht … vielleicht auch nicht. Schaut man also auf den Kader und attestiert, dass er nicht wirklich zu Melos Fähigkeiten passt, der Kader aber schwer veränderbar ist – dann bleibt doch nur ein Trade von Carmelo Anthony.

Die Grundlage

Melo hat von allen Medien in New York Lob für seine Leistung erhalten, vor allem als bekannt wurde, dass er mit einer ernsten Schulterverletzung spielte. Melo befindet sich im zweiten Jahr seines Vertrags, der ihm im kommenden dritten Jahr rund $22 Mio. einbringt und zudem nach 13-14 eine frühzeitige Beendigung ermöglicht.
Und die Medien spielen bereits die Karte „Bekommt Melo keine Hilfe ist er weg aus New York“. Etwas, was ich für absurd halte, da die 2014 Free Agency gefüllt ist mit Stars und New York plötzlich ungemein viele Optionen besäße, den Kader neu zu füllen.

Melo bleibt also und sein Spiel in den Playoffs hat ihm durchweg gute Bewertungen verschafft. Als interessantester Trade Chip der Knicks sollte Glen Grunwald Anthony nutzen, um einen Point Guard nach New York zu holen, der für die kommenden Jahre der Anker eines Teams ist.
Ein Team, welches folgende Spieler besitzt:

– Tyson Chandler, ein Center, der immer dann zur Höchstform auflief, wenn er mit einem Pick & Roll Point Guard zusammenspielte (CP3, selbst Kidd bzw. Barea).

– Amar’e Stoudemire, der nach Stockalone mit Steve Nash in Phoenix das wohl beste P&R Duo der Ligageschichte bildete.

– Spot-up Shooter wie Novak, Shumpert oder Kidd, die von der Dribble Penetration profitieren.

Kann/Will man also weder STAT noch Tyson traden, dann sollte man sie stärken, um ein Maximum aus ihren Fähigkeiten herauszuholen. Dies realisiert sich mit einem Point Guard, der die Schlüssel der Franchise erhält und in einem System agiert, in dem das Pick & Roll, die Dribble Drive Penetration und das Floor Spacing ein Gros der Offense ausmachen.

Dieser Point Guard ist in meinen Augen John Wall von den Washington Wizards.

Der ehemalige Number One Pick fällt in dieser Saison noch gerade so in die Kategorie „Talent“. De facto ist D.C. mit Wall allerdings nicht komplett zufrieden. Verletzungen, das Abschneiden des Teams in den letzten Jahren und Schwächen im Spiel des Kentucky Wildcat ließen im Winter die Diskussion zu, ob Wall eine maximale Verlängerung nach seinem Rookie Vertrag überhaupt verdient.
Wall kam im Januar zurück und überraschte in den Monaten März/April mit seinem Midrange Jumper und fulminanten Spielen. Das Argument, dass Washington nach Walls Wandel also überhaupt keine Ambitionen auf einen Trade besitzt, kann ich verstehen, versuche die Zweifel jedoch zu entkräften.

Der Trade

 

Zerlegen wir diesen Tausch zunächst in seine Bestandteile.

Die Knicks geben mit Melo ihren Franchise Player und mit Felton ihren Starting Point Guard ab. Speziell der Abgang von Felton wäre sehr schade, da sich Ray nach anfänglichen Schwierigkeiten ein wenig beruhigte und die Offense der Knicks bedachter führte.
Möchte man den Point Guard des Gegners, muss man seinen eigenen jedoch abgeben. Allein schon ob der Tatsache, dass man ihm eine Bankrolle hinter Wall nicht antun möchte.

Die Wizards verlieren in Wall natürlich ihr Herzstück, wobei man argumentieren kann, dass Bradley Beal in seiner Rookie-Saison bereits große Schritte Richtung Führungsspieler getan hat. Beal kann den Ball nach vorn bringen und war oft der Go-to-Guy des Teams.
Ein Wall/Beal Backcourt ist natürlich sehr verlockend, die Aussicht, neben Beal allerdings Melo auf dem Flügel zu haben und Felton als grundsoliden zweiten Mann im Backcourt aber auch. Beal wäre die Nummer Eins auf dem Guard-Spot und würde komplementär zu Anthony agieren, der auch auf der Power Forward Position eingesetzt werden kann.

Neben Wall würden die Knicks Nene und seinen Vertrag von $39 Mio. über die kommenden drei Jahre übernehmen. Nene gilt als verletzungsanfällig und überbezahlt. Man würde den Wizards also auch im Hinblick auf die Free Agency 2014 einen Gefallen tun. Sollten die Wizards mit Nene planen, könnte alternativ Okafor in das Paket fallen, der seine Player Option für die kommende Saison über knapp $15 Mio. bereits gezogen hat. Okafor ist jedoch im Sommer 2014 Free Agent, sodass die Wizards wohl eher mit Nene scheiden wollen.

Als letztes Puzzlestück kommt Jan Vesely nach New York. Der Tscheche war im Draft hoch gehandelt (Nummer 6), ist seitdem jedoch anämisch und sieht keine Spielzeit in Washington. Aufgrund der Vakanz auf der Small Forward Position könnte Vesely in New York Einsatzzeit sehen.

Warum sollte Washington JA sagen?

Nun, primär um einen Franchise Player zu bekommen, der zu den Top 5 Goldeseln der NBA gehört. Washington ist seit Jahrzehnten in der absoluten Grauzone und benötigt einen Star mit nationalem Namen.
Hinzu kommt, dass Melo einen Großteil seiner Jugend in Baltimore verbrachte (nicht weit weg) und somit auch die Karte „regionaler Faktor“ ziehen kann. Das Verizon Center wäre umgehend gefüllt und die Wizards wieder eine Marke auf der Landkarte.

Sportlich hat man also Beal/Melo als Kern, sowie den Nummer Drei Pick, welchen man entweder für einen Point Guard aufwenden kann (Trey Burke, McCollum, Carter-Williams) oder als Trade Asset für einen Point Guard.
Auch Spieler wie Jennings und Calderon sind verfügbar. Schnürt man also ein Paket des Picks + Trevor Arizas Expiring Deals von $7 Mio. öffnet man Cap Space, um einen Aufbau zu holen (wenn man Felton nicht traut). Oder man tradet raus aus der Top 10 und draftet Dennis Schroeder als zweiten Point Guard. Traut man Felton und seinem dankbaren Vertrag, dann draftet man Otto Porter, Victor Oladipo oder Anthony Bennett. Dies sind nur einige Beispiele, die aufzeigen sollen, welchen Mehrwert dieser Trade für Washington hätte.

Washingtons Depth Chart:

PG: Ray Felton – Draft Pick – Calderon (vielleicht)
SG: Bradley Beal – Trevor Ariza
SF: Melo – Singleton – Draft Pick – Martell Webster
PF: Melo – Seraphin – Booker
C: Okafor (Nene) – Seraphin

Man wäre a) nicht in der Bredouille, die John Wall Max Deal – Diskussion eingehen zu müssen, b) man erhält mit Melo einen Ticket Seller und c) hat finanzielle Flexibilität und genug Assets, um einen Playoff-Run zu starten.
Kommen wir zur Kardinalsfrage ….

Warum soll New York JA sagen?

James Dolan hat eine Bro-Mance mit Melo, verkaufte die Farm und hat in Anthony eine Cash-Cow. Warum also?

Die Knicks stecken in der schlimmsten Situation – der Mittelmäßigkeit. Dies wäre an sich nicht schlimm, würde man das Salary und die Altersstruktur der Pelicans oder Trail Blazers besitzen. Mit einem gefüllten Kader und dem höchsten Durchschnittsalter der Liga stecken die Knicks allerdings fest.
Zu gut, um in der Lottery im kommenden Jahr zu punkten (sie haben ja auch fast alle Picks abgegben) und zu schlecht, um tatsächlich mit den besten der Liga zu ringen.

Der Pferdefuss ist hierbei die Konstruktion des Kaders und die Ausrichtung auf einen Star, der in dieser Umgebung nicht in der Lage sein wird, den großen Wurf zu landen. Mit John Wall hätte man über Nacht ein neues Hirn auf dem Platz. Ja, ein junges Hirn das viele Fehler macht, sind wir aber ehrlich – Steph Curry oder Kyrie Irving würde unter Randy Wittman nicht besser aussehen.

John Wall in der richtigen Umgebung mit der richtigen Kader ist ein All Star und Kandidat für die Liste der 10 besten Point Guards der Liga. Ulra-schnell, athletisch, ein exzellenter Passgeber und Verteidiger und mit dem richtigen Mindset kaum zu stoppen – wenn er den Jumper so trifft wie in den letzten Wochen der Saison.
Was Wall allerdings noch eher schaffen würde wäre die Stärkung der beiden Spieler, die als Achillesferse angesehen werden – Tyson Chandler und Amar’e Stoudemire. Ein einigermaßen gesunder STAT ist nicht limitiert in einem Melo-geprägten System während ein Tyson Chandler seine Stärke in der Offense ausspielen kann: Das Pick & Roll.

Zusammen mit Shumpert würde Wall einen der krassesten Backcourts der Liga bilden. Iman würde offensiv von einer größeren Rolle profitieren, das Spiel öffnet sich automatisch und die „alten“ Facetten des Outside Shootings werden noch mehr gestärkt.
Ein Novak, ein Kidd würden ebenfalls profitieren, die Defense gegen Point Guards wird besser und man hätte die Freiheit, JR zu halten, der dann als dritte Option neben Wall und Amar’e fungieren würde.

Von Nene haben wir noch gar nicht gesprochen. Nur halb gesund wäre der Brasilianer die Verstärkung in der Mitte, nach der alle brüllen. In der Offense könnte Nene von der Bank kommend (oder als Starter, ganz demnach wie anfällig Tyson und Amar’e sind) bringt Nene 15 Punkte im Schnitt und löst in Teilen das Reboundproblem.
Und solte es Okafor sein, dann hätte man einen absoluten Profi mit Rebound und Defense-Mentalität von der Bank.

Das Depth Chart der New York Knicks 2013-2014:

PG: John Wall – Jason Kidd – Pablo Prigioni (den man halten MUSS MUSS MUSS).
SG: Iman Shumpert – JR Smith
SF: Jan Vesely – Draft Pick – Steve Novak
PF: Amar’e Stoudemire – Nene/Okafor
C: Tyson Chandler – Marcus Camby

Halten sollte man Kenyon Martin, gehen lassen sollte man Copeland, sobald er gierig wird und Hilfe auf dem Flügel könnte man durch die Amnestierung einiger Spieler wie Ron Artest erhalten. In der Free Agency könnte man die Mini-Midlevel auf Earl Clark oder Dorell Wright werfen.
Hält man JR wäre auch er als SF Option denkbar.

Der Ausblick der New York Knicks 2013-2014

Wohl nicht 54 Siege, ganz klar. Nene wäre ein fetter Vertrag und die 2014 Free Agency müsste mit viel Kreativität angegangen werden. Trotz alledem hätte man einen ausbalancierten Kader, einen Point Guard der Zukunft und vor allem wieder einen Stoudemire und Chandler, die in diesem Systemumschwung besseren Einsatz finden.
John Wall würde zum Top Scorer, Assistgeber und Go-to-Guy heranwachsen und die Spielphilosophie des Pick & Roll gepaart mit Distanzschützen am Perimeter wäre besser umgesetzt.

Mit Nene an Bord könnte dann sogar die Möglichkeit geschaffen werden, Chandler im kommenden Jahr zu traden um Cap Space für 2014 frei zu machen. Spätestens dann nämlich wird es allen Experten wieder einfallen, dass Tyson doch noch Wert besitzt. Kommt Okafor, wird sogar gleich ein wenig Cap Space frei, um 2014 einen weiteren Spieler zu holen bzw. in der kommenden Saison bereits zur Trade Deadline aktiv zu werden.

Ein jüngerer Führungsspieler auf der wichtigsten Position im Basketball, die bessere Verwertbarkeit der Großverdiener Stoudemire und Chandler sowie eine höhere Flexibilität, da der Schatten des Melo – STAT – Tyson – Experiments nicht mehr über dem Team hängen würde.
Für die Franchise und die Fans wäre es ein radikaler Schnitt, der allerdings aus einer starken Position heraus geschieht. Carmelo Anthony besitzt einen All Star-Ruf, der speziell für die Wizards von Interesse ist – sportlich wie marktwirtschaftlich.
Der Ausbruch aus dieser sportlichen Starre, die da 3-Jahresplan heißt wäre getan. Man baut um ein Wall/Stoudemire Tandem auf und steht nicht schlechter da, sollte Amar’e erneut verletzt ausfallen. Alle Mannschaftsteile würden von diesem Trade profitieren. Der Team-Basketball rückt mehr in den Vordergrund (was die Entwicklung von Shumpert fördert) und mit Wall hätte man diesen 2-Way-Player, der sowohl in der Offense als auch der Defense elite ist.

Dieses Szenario basiert natürlich auf meiner Annahme, dass John Wall ein absoluter Star ist. Ich gehe sogar noch weiter und sage, er kann zu den besten fünf Point Guards der Liga gehören. Seine Athletik und Point Guard Qualitäten rissen mich damals dazu hin, ihn als Symbiose aus Derrick Rose und Dwyane Wade zu sehen.
Das gute an Wall ist, dass er in der Tat in der NBA Welt Rohdiamant-Status besitzt. Die Wizards waren schlecht und Wall wies keine wirklichen Leistungssprünge in seinem Spiel auf. Schaut man jedoch genau hin, dann war dies einer Verletzung bzw. der Lockout-Saison geschuldet.

Das Umfeld Washington Wizards ist für solch einen jungen Spieler mit großer Verantwortung alles andere als ideal (Google: „Gilbert Arenas Locker Room Trick“). Wall besaß nie den einen Coach, der ihn ausreizte, ihn voran trieb und das beste aus ihm herausholte.
Ist Mike Woodson solch ein Coach? Vermutlich nicht. Allerdings ist Woodson in seinem letzten Vertragsjahr (das dritte ist eine Team-Option), sodass man schon bald nach einem Nachfolger Ausschau halten kann, der nach New York kommen möchte … zu den Knicks, die von John Wall geführt werden und nicht von Carmelo Anthony.

*** Photo-Rechte liegen bei Keith Allison ***

Mai 30th, 2013

15 Responses to “Teil II: Wohin könnte der Weg der Knickerbockers führen?”

  1. Lence Laroo sagt:

    … und du hast ne Bromance mit John Wall mein Lieber 😀

    Ich glaube aber von dieser Melotradegeschichte sollten wir uns schnell verabschieden, dann das wird nicht passieren. Melo hat schon angekündigt, dass er noch seehr lange in NY bleiben will und Dolan wird seine cash cow nicht aufgeben.

    Trotzdem schöner Artikel, nur ein wenig zu fantastisch 😉



  2. Sheed sagt:

    Da ist wohl jemand John Wall Fan?! 😉

    Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen dass man Melo tradet, auch wenn es wohl für die Knicks das beste wäre.



  3. Chris sagt:

    Kannst du das bitte ins Englische übersetzen und direkt an James Dolan schicken?
    Dein Vorschlag klingt sehr durchdacht und vielversprechend. Wäre schön wenn sowas passieren würde, auch weil ich mit Melo nie viel anfangen konnte und W. Chandler, vor allem aber Gallinari noch nachtrauere. Leider kann auch ich mir nicht vorstellen, dass Dolan Melo jemals freiwillig wegschickt. Er war ja schon beim Trade für ihn bereit mehr oder weniger alles zu opfern. Schade, da dieser Trade New York mit Sicherheit gut tun würde.



  4. Jan sagt:

    Eins vorweg: Danke an Rob für die tolle Saison, wir wissen deine Arbeit wirklich zu schätzen!!! An dir hats nicht gelegen 😉 , du warst auf contender- bzw ECF-Niveau! So, nun zum Thema…

    Sorry Rob, aber das wird nicht passieren. Deine Idee in allen Ehren, auch deiner Argumentation kann ich folgen, aber erstens würde eher die nächste Eiszeit kommen bevor Dolan zulässt das Melo diese Offseason getradet wird, und zweitens ist Wall mMn nicht so gut wie du ihn darstellst (Habe selber eigentlich zu wenig von ihm gesehen um das beurteilen zu können, aber ist nunmal meine Meinung & Bauchgefühl). Ist er wirklich ein Pick&Roll Point Guard? Ist er wirklich ein überdurchschnittlicher Verteidiger? Ist er vom mindset her passend für NY???

    Grundsätzlich mag ich solche Gedankenspiele, und deins haste super zuende gesponnen, aber für mich einfach unrealistisch. Lass mal in deiner Version Amare wieder nur 30-40 Spiele machen, John Wall wie n schlechten J-Lin_Verschnitt spielen (mit gefühlten 10 To pro Spiel), und schon schaffst du es mit dem Rest nichtmal in die Playoffs. Ich will nicht sagen das deine Idee nicht funktionieren könnte, aber ich würde es nicht so machen, zu viele unbekannte Risiken.
    Was mir mein Bauchgefühl grad dazu geflüstert hat: vergleicht mal Wall´s attitude mit der von Shump. Wenn Rob mir garantieren könnte das Wall annähernd Shumps Arbeitseinstellung und Biss hat würde ich evtl drüber nachdenken, aber eben das schreckt mich im negativ-szenario ab.

    Ich hab auch noch keinen Ansatz, keine zündende Idee was der richtige Schritt für die nächste Saison sein könnte, da sind noch zu viele Fragen offen. Da bräuchte ich mehr interne Infos wer wirklich in der Lage wäre nächste Saison Leistung zu bringen.
    So spontan würde ich drüber nachdenken wenn man aus STAT (oder TC) & Ray CP3 + X machen könnte, dann hätte Rob auch seinen super point guard, und Melo & Paul würde bestimmt besser passen als STAT & Melo.
    Ich sehe einfach nicht das man (unsere Verantwortlichen) auch nur ansatzweise drüber nachdenkt Melo diese Offseason zu traden, deswegen sollte nach Wegen gesucht werden winning ways mit ihm zu finden. Und zwar solche die auch in den Playoffs funktionieren, also bitte nich darauf setzen das Earl nächste Saison den „nächsten Schritt“ machen wird, und konstant auf 6th man – Level spielen wird, das ist kein brauchbares Konzept für die Playoffs. Earl als 6th man und dritte, vierte Option ok, aber zu mehr ist sein mindset glaube nicht in der Lage. Oder ist jemand der Meinung Earl könnte auch in den Playoffs seine Feb.-März-Form bringen???



  5. Grandma sagt:

    Rob….das ist ein wirklich schönes Szenario! Aber wie hoch schätzt du die Wahrscheinlichkeit ein?



  6. Robert sagt:

    Grandma, ich schätze es als 0% ein. Mein Take war jedoch auch nicht, ein Szenario zu zeichnen, das durchaus Chance besitzt, umgesetzt werden zu kann sondern eher aufzeigen was in meinen Augen getan werden müsste, um für die Zukunft besser aufgestellt zu sein.
    Natürlich kann so vielen anders werden, doch die Win Now Situation ist bereits vorbei, bevor sie begann. Warum also weiter an diesem Kurs festhalten?

    Natürlich wird John Wall nicht kommen. Als GM der Knicks würde ich dieses Szenario jedoch in Betracht ziehen!



  7. Grandma sagt:

    Ich bin bei dir! It’s time to change! Aber wie? Melo wird nicht getradet. Cash Cow und Liebling von Dolan.

    Ich gehe noch den Schritt weiter und sage, die Knicks werden Shump und Chandler traden um den Willen des großen Melorace entgegen zu kommen.

    Dann sind die Lichter mal wieder aus.



  8. Jan sagt:

    Also wenn Shump & Chandler getradet werden dann höchstens gegen CP3. Ansonsten muss ich mir ernsthaft überlegen mich als GM bei den Knicks zu bewerben, dann könnts ja jeder besser als die aktuellen! Shump MUSS bleiben, er ist der einzige Knick der noch ne gute Zukunft vor sich hat, und er passt nach NY wie wenige vor ihm.



  9. Sheed sagt:

    Irgendwie bekomme ich das Gefühl nicht los dass man diesen Sommer STAT tradet. Aber warten wir ab… der Sommer wird eh wieder viel zu lang. (Wenn er denn überhaupt mal richtig anfängt…)



  10. Doogie sagt:

    Was für ein geiles Szenario für die Bockers!! Und ich halte von Wall gleich viel wie Robert also VERDAMMT viel. Hab Wall letzte Saison echt oft gesehen und er war ein Wahnsinn! UND er macht die Mannschaft besser (im Gegensatz zum Totengräber Melo)

    100%signed Rob und bete es kommt wirklich so



  11. Derek Harper sagt:

    Danke für alles Jason!
    Ich werde ihn nur in bester Erinnerung behalten, Playoffs hin oder her!

    PS: Melo bringt’s nicht, aber Wall ist erst recht ne Wurst!



  12. Grandma sagt:

    Nach Jason Kidds Rente haben die Knicks doch jetzt mehr space unterm salary cap, oder?



  13. Sheed sagt:

    Da laut ESPN J.R. seine Spieleroption nicht ziehen wird, wird die Kohle für Kidd wohl gleich da draufgehen oder?! :-/



  14. Grandma sagt:

    Ich dachte die 5 Mille für J.R. waren auch schon vor der Rente von Kidd eingeplant. Dann muss noch ein Pointguard her. Unseren Diego müssen wir halten und dann noch einen guten draften? Eventuell D-Schrödi?

    Bin gespannt was sich in NY diesen Sommer tut



  15. Sheed sagt:

    D-Schrödi wird wohl schon vorher gezogen.



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