Über Perspektiven, Geduld und Umdenkprozesse

20141111

14 Tage und acht Spiele ist unsere Probe an Knicks Basketball 2014-2015 alt. Wir sahen einen schlechten Start, gefolgt von zwei guten Partien. Alles danach war ein Cocktail dessen, worauf sich die Anhänger der New York Knicks bereits vorbereitet haben. Eine Berg- und Talfahrt. „Besonders schwierig könnte die Saison werden“, so die Analysten, angesichts der breiten Renovierung der Franchise in fast allen Bereichen. Und schwierig ist es für viele schon jetzt, wie es scheint. 

Perspektive, Geduld und Umdenkprozess. Sie sind ein Mantra dieser Saison, welches wir uns schon jetzt bewusst vor Augen führen müssen, wollen wir nicht den Sinn und Zweck aus selbigen verlieren. 

An diesem Wochenende feierten wir das 25-jährige Jubiläum des Mauerfalls. Als Berliner habe ich dieses kolossale Ereignis damals miterlebt. Ein Wandel und Neubeginn stand an, den man den Menschen ansehen konnte. Positive Emotionen und Aufbruchstimmung war das Kredo. Nun sollte alles besser werden. Verständlicherweise wurde dabei vergessen, wie lange dieser Prozess dauern würde. Jahrzehnte, statt Wochen und Monate.

Alsbald ebbte die Euphorie ab und die Arbeit klopfte an die Tür. Alltag. Probleme. Geduld. Solch ein Wandel ist nicht über Nacht machbar. Inmitten dieses langen Prozesses wurde deutlich, wie hart die Realität ist. Aus Freude wurde Frust, Negativität ersetzte die zuvor noch überschwängliche Euphorie. „Ossi“ und „Wessi“ wurden zu Klischees, die einen waren gierig, die anderen egoistisch. Geografisch wurde die Mauer sehr schnell abgetragen, in den Köpfen blieb sie allerdings.

Warum? Weil der Prozess selbst unglaublich schwierig war und wir Menschen selten dafür bekannt sind, unsere Perspektive zu ändern (in welcher Situation ist denn der andere), Geduld zu haben und umzudenken. Neues positiv zu betrachten, statt Angst vor dem Wandel zu haben.

In den letzten Jahren schmissen etliche Menschen mit der These um sich, dass es „unmöglich sei, in New York einen Rebuild zu schaffen“. In meinen Augen abstrus. In der modernen Welt des Salary Caps und der Vermarktung der Spieler als Brand, losgelöst von Großstädten und Ballungszentren, war New York geradezu prädestiniert, mal was anderes zu probieren. Zwar erleben wir in diesem Jahr keinen Rebuild wie in Philadelphia, Utah oder Orlando, dennoch ist erkennbar, dass die Knicks Dinge anders machen, als in den Jahren zuvor. Mit einer neuen Perspektive wird auf die Zukunft geschaut. Geduld wird vorgelebt und vorgebetet. In den Köpfen der Beteiligten beginnt ein behutsamer Umdenkprozess.

Inmitten all dessen ist es natürlich sehr schwer, mit allen positiven und negativen Resultaten umzugehen. Hat ein Großteil der Fans den Neuaufbau im Sommer mit offen Armen empfangen, so ist es in der Saison schwer, Spiele wie gegen Brooklyn oder Atlanta locker wegzustecken. Man ärgert sich über jede Unachtsamkeit und jede Niederlage. Plötzlich gerät der eingeschlagene Weg ins Fadenkreuz.

Umso wichtiger ist es, Perspektiven abzuwägen, Geduld zu üben und den Umdenkprozess zu erlauben. 

Perspektive

Jeder besitzt eine. Viele sind deckungsgleich, manche ähnlich und etliche gegensätzlich. Es kommt immer auf die Perspektive an. Ein Spruch, der im Fall der Knicks in den ersten acht Spielen viele Geschichten bereithält.

Geschichte a) Das Team ist schlecht, die Triangle antiquiert bzw. mit diesem Kader nicht das beste System und die Trades von Phil Jackson ein Flop. Die Defense hat sich zum letzten Jahr nicht verbessert, die Spieler treffen noch immer dumme Entscheidungen.

Habe ich alles abgedeckt? Natürlich besitzt diese Einschätzung einen gewissen Nährboden. Angefangen bei den Statistiken:

  • 42.7% Dreierquote des Gegners 
  • Platz 28 in der defensiven Effizienz 
  • 28 erlaubte Freiwürfe pro Spiel
  • Platz 30 bei der Pace
  • Platz 30 bei den PPG (91.1)

Schaut man dazu noch die Spiele und sieht die vielen, sich wiederholenden Fehler der gleichen Gesichter aus dem letzten Jahr, dann ist Frust der beste Freund.

Geschichte b) Das Team zeigt in fast jeder Partie, welches Potenzial vorhanden ist, wenn das System verinnerlicht wird. Phil Jacksons Einfluss auf Melo ist bereits sichtbar – Melo spielt teamdienlicher und versucht der Mannschaft in mehr Bereichen, als dem Scoring zu helfen. Einige Spieler fühlen sich schon jetzt wohl im neuen System, bei diesem harten Programm zu Beginn sind Siege gegen Cleveland und Charlotte eine positive Überraschung. Die Mannschaft wird besser spielen, sobald José zurück ist. 

Ich erkenne viele gute Ansätze in jedem Spiel. Bin ich damit allein? Sind diese Ansätze viel zu selten und zu kurz? Aus meiner Perspektive heraus besteht eine Kausalität zwischen allen Problemen. Menschen benötigen Zeit, um sich an Neues zu gewöhnen, alte Eigenarten abzulegen und zu automatisieren. Carmelo Anthony ist das beste Beispiel, um die Kraft der Perspektive zu verdeutlichen.

Ist er entweder:

a) komplett unter seinen Möglichkeiten (20.3 PPG, 39,1% FG, 30% 3P und nur fünf Rebounds im Schnitt) oder

b) ist er in einer Übergangsphase, die ihn schon jetzt zu einem besseren Passgeber macht (4.4 Assists pro Spiel) und versucht, die Vorteile der Triangle zu nutzen?

Natürlich ist Melo in dieser Saison längst nicht so präsent, wie unter Woodson. Seine Spielzeit wird allerdings auch besser eingeteilt und die Isolation hat nachgelassen. Ich persönlich sehe es als positiv an, dass in den Zeiten, in denen die Knicks in der Offensive Probleme haben, nicht Melo-Ball ausgepackt wird und der All Star selbst damit konform ist. 

Carmelo on the #Knicks: „When you build a house, sometimes it rains on it. Right now, it’s raining on us, but it’ll get sunny one day.“

Geduld

“I want to say that this is something that I discussed with my coaching staff and the players about three weeks ago, that this is going to be a very tough start, and we can’t get disappointed if things don’t go well right away,” Jackson, the Knicks’ team president.

„Although you do look at the big picture, when you’re dealing with the now it can be kind of frustrating.“ – Carmelo Anthony

Passende Aussagen, die unterstreichen, dass man sich außerhalb der Knicks noch nicht dran gewöhnt hat, mit positiver Geduld an diese Saison heranzugehen. Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass der eingeschlagene Kurs und die Philosophie der Knicks beim ersten Windhauch nicht in sich zusammenfällt und alte Woody-Playbooks aus dem Keller des MSG gekramt werden. Es zeugt von Stärke, Niederlagen und Rückschläge (wie Verletzungen) hinzunehmen und weiter auf Kurs zu bleiben.

Wahrscheinlich haben wir vergessenen, dass den Knicks der wohl intelligenteste Spieler fehlt, weil wir ihn schon so lange nicht mehr gesehen haben. Ohne José Calderon, DIE Akquisition Jacksons, sind die Knicks natürlich gehandicapt. Vor allem Melo wird vom Spanier immens profitieren, da Coach Fisher derzeit mit der Triangle Offense und Melos Rolle jongliert. Wir alle kennen Anthonys Qualität. Er ist einer der zehn besten Spieler der Liga – dennoch schwanken seine Werte in dieser Saison.

Wieder ziehen wir Melos erweiterte Stats heran, um die Wichtigkeit der Geduld für das System zu erläutern:

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Ich möchte den Fokus auf die Bereich AST% (Prozentanteil der FGs, die Melo assistiert hat)  sowie eFG% (Effective Field Goal Percentage) und TS% (True Shooting) legen. „Besserer Passgeber“ – wie oben proklamiert – reicht nicht, um eine Beziehung zwischen den Niederlagen, Melos Spiel und der Lernkurve zu erklären. Ob nun in Siegen oder Niederlagen, der AST% Wert bleibt gleich. Was sich gravierend ändert, ist seine Effektivität beim Scoring. Je wohler sich Melo im System fühlt, je klarer er seine Aufgabe kennt und je flüssiger die Ballbewegung ist, desto besser spielt er – was sich (*duhh*) in Siege ummünzen lässt.

Der Fakt, dass Melo das Coverbild der Knicks Probleme ist, spricht Bände. Ein Superstar, der Zeit benötigt, um den Umdenkprozess zu vollziehen.

Umdenkprozess

Fällt schwer, ich weiß. Auf der einen Seite begrüßt man den Wandel, auf der anderen Seite frustrieren die Spiele. Der Umdenkprozess findet derzeit in vielen Bereichen auf unterschiedliche Art und Weise.

Die Spieler und Verantwortlichen schaffen das Wirrwarr und Chaos aus den letzten Jahren derzeit mental ab. Iman Shumpert ist das Sinnbild des Umdenkprozesses. Vor der Saison gab er zu, im letzten Jahr wütend auf die Welt gewesen zu sein. Im Sommer realisierte er, dass dies ein Fehler war und positives Denken ein leichteres Leben ermöglicht. Seither ist Shump einer der Gewinner der Saison. Er hat sich klar gegen THJr und JR durchgesetzt, übernimmt die Rolle des Lead Guard, seit Pablo verletzt ist und liefert die wohl beste Saison seiner Karriere ab.

Andere stecken hingegen noch mitten im Prozess; müssen sich an neue Regeln und Abläufe gewöhnen und werden auch noch einige Zeit benötigen, um sich entweder zu ändern, oder bei einem anderen Team die Karriere fortsetzen.

Beim Blick auf das Knicks Interweb habe ich ab und an das Gefühl, dass man noch – wie im letzten Jahr – „Playoffs or bust“ im Kopf hat. Wen interessiert es, ob die Knicks heute Nacht gegen Orland verlieren? Mich nicht. Was ist mir stattdessen wichtig? Ein Reifeprozess. Kleine Fortschritte hier und da während jeder Partie und das Gefühl, dass die Mannschaft, der Coaching Staff und das Management an diesen Umdenkprozess glauben.

Das sehe ich in den ersten acht Spielen der Saison. Ich bin davon abgekommen, den achten Platz als Saisonziel auszurufen. Ich möchte Fortschritt unter der Haube sehen. Die oben eingefügten Zitate bestärken mich in meiner Hoffnung. Hinzu kommt das Verständnis, dass ein Neuaufbau nicht in Wochen oder Monaten abgeschlossen ist. Solange am Ende des Neuaufbaus allerdings ein festes Fundament steht, dass über Jahrzehnte hinweg stand hält, dann ist diese Saison bereits ein voller Erfolg. 

Photo: Matthew D. Britt (https://www.flickr.com/photos/mattbritt00/)

November 12th, 2014

9 Responses to “Über Perspektiven, Geduld und Umdenkprozesse”

  1. Eric sagt:

    Super Atikel Rob.

    Ich bin voll und ganz deiner Meinung. Ist doch völlig egal das wir jetzt kurzfristig gesehen Spiele verlieren.
    Jedem sollte doch klar sein, dass wenn eine neue Philosophie und ein neues Spielsystem etabliert werden, dass das einige Zeit dauert.
    Wichtig ist doch, dass man seit Jahren als Knicks-Fan Hoffnung in die Zukunft haben kann!



  2. thortsch-mann sagt:

    Geduld ist eine Tugend! Auch ich habe mich bei den letzten Spielen erwischt über das neue Team zu schimpfen. Andererseits war uns ja klar, dass es etwas dauert. Und ich finde, Du hast Recht, man muss dem Team die Zeit auch geben. Es gibt auch positives: Shumpert! Auch Dalembert gefällt mir ganz gut.
    Und wenn das Ball Movenent klappt, dann sieht es richtig klasse aus! Bin gespannt, wenn Calderon und Bargs wieder fit sind.



  3. Erol D. sagt:

    Geduld haben wir ja und das es ein Prozess sein wird, war uns auch klar aber was mich so tierisch aufregt ist die Art und Weise wie wir verlieren. Man spielt ein zwei Viertel richtig gut und meistens ab dem 3. Viertel sehen die so aus als würden die zum ersten Mal auf dem Platz stehen. Es werden viel zu billig die Punkte abgegeben. Gegen Atlanta hat man es am besten gesehen, Schröder zieht zum Korb, lacht sich innerlich kaputt wie leicht es geht und vollendet den Korbleger. Wenigstens ein bissl D kann man ja verlangen. Für mich ist es immer noch entscheidend wie man verliert, trotz neuem System will ich Leistung sehen. Wenn es nicht klappt kann man wenigstens sagen die haben es versucht aber das was ich bisher gesehen habe ist fast schon Arbeitsverweigerung. (Zumindest phasenweise) Ich hoffe das es mit Calderon ein wenig besser läuft. #knickstape



  4. Lars sagt:

    Je länger ich darüber nachdenke, desto schlimmer finde ich die Egal-Mentalität. Imo verlieren die Knicks genau deswegen gegen Mannschaften, die eigentlich auf Augenhöhe sind. Das geht, wenn überhaupt, nur gegen Teams, die wirklich turmhoch überlegen sind. Auch wenn die Knicks in diesem Jahr nicht so viel reißen können: So viele Siege wie möglich sind auch für die kommende Offseason und die Saison danach wichtig. Denn eine Bilanz von 15-67 nützt auch dann nix, wenn man in jedem Spiel ein bisschen besser gespielt hat. Und wer kommt dann noch nach New York? Geduld: ja! Aber leise! Das Problem ist nämlich, wann muss die ein Ende haben? Wenn es nach vier Wochen nicht besser wird, dann nach sechs? Wenn nach sechs Wochen nicht, dann nach acht? Das finde ich problematisch. Fans können vielleicht darüber diskutieren, in den Sphären des Clubs muss es aber heißen: „We are strong, no matter what!“ Sonst entwickelt sich unter Umständen eine Verlierermentalität, die man so schnell nicht mehr los wird – auch dann nicht, wenn die Knicks eigentlich ein Gewinnerteam sein müssten.



  5. Lars sagt:

    Deswegen muss es trotz aller Geduld heißen: „Win! Now!“ Auch, wenn es dann oft nicht klappt.



  6. Robert sagt:

    Du hast es auf den Punkt gebracht Lars. Geduld und Fokus auf die Zukunft und den Aufbau einer Kultur sollte sich nicht in einer Egal-Mentalität bei sen Spielern äußern.

    Alle im Knicks-Universum habe eine eigene Perspektive auf die Entwicklung und Saison. Die Fans müssen Geduld aufbringen und in gewisser Weise auch die von dir angesprochene Egal-Mentalität, selbst wenn die Mannschaft 10 Spiele in Folge verliert. Grund dafür ist die derzeitige Arbeit an der Basis, um etwas langfristiges zu schaffen.

    Die Spieler müssen Geduld aufbringen, da das umdenken und neu lernen einfach Zeit in Anspruch nimmt. Melo’s Einstellung zu dieser Situation gefällt mir sehr. Er spielt nicht ultra-super, allerdings ist er ein Anführer der Mannschaft, der die richtigen Botschaften übermittelt (weiter hart arbeiten, weiter an das System glauben, besser werden).

    Du siehst, alle Beteiligten sitzen im selben Boot, jeder besitzt jedoch eine andere Perspektive. Ich möchte nicht, dass die Mannschaft diese Egal-Mentalität an den Tag legt. Genauso wenig wie du. Sie sollen hart arbeiten und Fehler abstellen. Einige werden es können (Iman ist das Sinnbild) – andere werden den Übergang nicht hinbekommen. Diese Spieler werden in der kommenden Saison nicht mehr da sein.

    Und derzeit bin ich noch nicht an dem Punkt zu denken, dass die Spieler sich nicht anstrengen. Dafür habe ich ein zu gutes Gefühl beim Coaching Staff und der Arbeitseinstellung. Wenn man allerdings erst mal viele Spiele verliert, dann kehrt eine schreckliche Mentalität ein, die auch lähmen kann. Den Knicks fehlt derzeit einiges, um Spiele zu gewinnen. Zu viele Probleme stellen sich derzeit ein. So lange das Team allerdings kontinuierlich daran arbeitet, diese Probleme nach und nach abzutragen (Calderon kommt zurück, die Offense wird besser, was automatisch die Defense katalysiert), dann werden die Knicks auch wieder Spiele gewinnen.



  7. Jan sagt:

    Hallo Jungs…momentan hab ich mit Arbeit & Vereinskram soviel um die Ohren das die Zeit gerade reicht um kein Spiel zu verpassen. Ich wollte ja diese Saison hier auf der Seite viel aktiver sein, mehr content produzieren…ich habs auch weiterhin vor, aber teilweise setzt das Leben nunmal die Prioritäten…

    Zu den Knicks…ich muss mich ja mal als großer Anthony Donahue Fan outen, auch wenn ich nicht immer seiner Meinung bin…aber gutes Entertainment isses in jedem Fall! 🙂
    Donahue ist ja recht unruhig ob des schlechten records, kann ich ja im Grunde auch nachvollziehen. Ich seh es aber genau wie Robert, den eingeschlagenen Weg weitergehen, das Ziel nicht aus den Augen verlieren und die Ruhe bewaren. Selbst wenn die Knicks diese Saison nicht in die Playoffs kommen sollten, und ich bin nach wie vor der Meinung sie werden es schaffen, MUSS man am eingeschlagenen Weg festhalten, sonst können Phil & Fish gleich ihre Hüte nehmen und gehen. Dieses Projekt geht viiiel weiter und tiefer als die 5 Jungs die da derzeitig auf dem Platz versuchen die Triangle zu spielen. Es geht darum die Kultur zu ändern, wer „When the Garden was Eden“ gesehen hat weiss was ich meine. Es geht darum das sich die 15 Spieler als Teil der Stadt fühlen, das man selbstlosen Teambasketball spielt und der gemeinsame Erfolg über allem steht. Wenn man das hinbekommt könnte ich auch damit leben das es diese Saison nicht für die Playoffs reicht. Aber wie gesagt, es wird reichen… 😉

    Sehe ich bisher eine Entwicklung? Ja. Ist diese Entwicklung langsam? Ooohhh ja. Schnecken sind n D-Zug dagegen. Aber sie geht in die richtige Richtung, phasenweise sieht man die Triangle ja schon deutlich. Und nach und nach wird sich eben herauskristallisieren wer in der Lage ist diesen Basketball zu spielen, und wer nicht. Und dann wird Phil seine moves machen, und weiter Spieler holen bei denen er der Meinung ist sie müssten so spielen können wie er sich das vorstellt. Das ist der Weg für die nächsten fünf Jahre, wir haben gerade wieviel Spiele?

    Amare wird angeblich heute gegen die Jazz nicht spielen, bekommt wohl ne Ruhepause. Gefällt mir eigentlich gar nicht weil Phil ja selber noch vor kurzem gesagt hat er rechne mit 4×8 Minuten pro Spiel von STAT. Da isser momentan noch weit entfernt von, und ganz ehrlich, da wird er wohl nicht mehr hinkommen, 32 Minuten im Schnitt in 82 Spielen zu spielen. Ich hoffe da ist nichts im Busch…

    Stay tuned guys, the Knicks are work in progress… 😉



  8. durant35 sagt:

    Autsch, das tut weh. Sonst super spannendes Spiel.

    Was mich derzeit in der Schlussphase etwas nervt ist, dass ich in dieser gerade nicht die großen Fortschritte sehe.
    Während des Spiels sieht das immer wieder ganz gut aus. Gegen Ende geht mMn die Ballbewegung aber etwas verloren und das Iso-Play nimmt zu.
    Ich könnte mit den Problemen im letzten V besser leben wenn man den Ball weiterhin toll bewegen würde und dieses System aufgrund des größeren Drucks in der Schlußphase öfters fehlschlägt.
    Das sehe ich aber zu selten. Defensiv muss auch noch viel passieren. Größtes Problem sind mMn die großen Positionen. Da sind die Lücken noch riesig.
    Hoffe Shump ist OK. Hatte bisher eine echt comeing back Saison. Ganz andere Körpersprache als im Jahr zuvor.



  9. thortsch-mann sagt:

    Endlich der Sieg gestern! Überragendes 2.Q! Lawson macht mit der Schlusssirene das einzige FG der Nuggets. Offensiv lief es prima, aber die Offense war auch in den vorherigen Spielen nicht das Problem. Dalembert und Acy ganz stark in der D. Vorne diesmal neben Melo JR stark! So kann es weitergehen.



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